Obst trocknen mit der Sonne

Wir haben ein Solar-Dörrgerät gebaut

Das Trocknen ist eine schöne Alternative, um Ernteüberschüsse zu konservieren oder Kräutermischungen für Tees herzustellen. Mit einem Solardörrer geht das ganz ohne Stromverbrauch. Unser selbst gebautes Dörrgerät funktioniert prima, wir haben bereits eine Menge Kräuter getrocknet und werden als nächstes Experimente mit Kirschen machen.

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Entstanden ist es Anfang Mai, als wir zusammen mit der KlimaWerkstatt Spandau einen Bauworkshop durchgeführt haben. Da der Workshop auf Grund der Infektionsschutzmaßnahmen ohne Teilnehmer*innen durchgeführt werden musste, haben wir statt dessen eine Bauanleitung entwickelt. Sie ist hier zum Download verfügbar.

Die beiden Geräte, die wir im Workshop gebaut haben, sind komplett aus gebrauchtem bzw. gerettetem Material entstanden. Auch die Bauanleitung setzt auf Improvisation, beschreibt die Prinzipien und stellt verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten vor. Sehr nützlich beim Bau war die gut ausgestattete Werkstatt der Akademie. Mittlerweile gibt es hier viele Handwerkzeugen und Maschinen, mit denen auch kompliziertere Verbindungen einfach umgesetzt werden können.

Demnächst wird ein weiterer Bauworkshop stattfinden, diesmal mit Teilnehmer*innen!

 

 


Ein Raum der Ruhe

Unser Strohhaus ist nun als Yoga-Raum hergerichtet

Es hat eine Weile gedauert, bis der Innenausbau fertig geworden ist. Das lag auch daran, dass nicht ganz klar war, wie das kleine Haus am Besten genutzt ist. Schlafräume haben wir eigentlich genug, Medien gibt es an diesem Ende des Grundstücks nicht. Eine aquamarinblaue Auslegeware von der Grünen Woche 2019 gab uns dann den ausschaggebenden Hinweis: Das Strohhaus wird ein Ort der Ruhe, für Meditation und Yoga.

Yogaraum

Diese Vision hat uns sehr motiviert, so dass die letzten Arbeiten schnell erledigt waren. Die Ruhe im Raum ist wunderbar und durch das Fenster sieht man Vögel, die auf der Wiese herumstolzieren und picken. Spektakulär ist natürlich der Sonnenaufgang, aber dafür muss man derzeit sehr früh sein. Vielen Dank an Finja und Lukas, die zur Schonung des Teppichs zwei schöne Schilder gemalt haben: "Keine" "Schuhe"!

 


Solar-Warmluftheizung

Wir haben eine Zusatzheizung aus Abfallmaterial gebaut

Endlich haben wir die Glasscheiben verbaut, die hier schon einige Jahre stehen. Sie sind aus der Insolvenzmasse eines Solarbetriebs. Nun dienen sie im weitesten Sinne ihrer Bestimmung: Wir haben eine Glasfassade vor den Südgiebel gebaut, um die durch die Sonne erwärmte Luft ins Haus zu leiten. Die L-Profile, aus denen wir die Rahmen geschweisst haben, mussten wir allerdings als Neuware kaufen. Rechts und links haben wir Dämmung hinter eine Holzverschalung eingebaut, diese Materialien sind auch aus einer Rettung.

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Nun sind endlich alle Wände und natürlich auch die obere Geschoßdecke des Haupthauses gedämmt und wir gewinnen direkt, ohne Umwandlungsaufwand Heizwärme aus der Sonne! Lediglich ein kleiner 12Volt-Lüfter mit Solarbetrieb wird zusätzlich benötigt, um die Warmluft abzunehmen. Wir sind sehr gespannt, wie effektiv die Heizung sein wird und wie sehr der Heizaufwand verringert wird. Ein Grund, sich auf den Winter zu freuen :)


Sa. 2. & So. 3. Mai

Wir bieten eine kontaktlose Open Air Ausstellung

Als die diesjährigen Offenen Ateliers Brandenburg wie jedes Jahr für Anfang Mai geplant wurden, war eine Pandemie noch nicht absehbar. Nun ist die Zeit herangerückt und wir müssen uns der Frage stellen, was sinnvoll ist. Der Hauptveranstalter Kulturland Brandenburg hat bereits eine Verlegung auf Oktober angekündigt. Auch wir sind der Meinung, dass die Veranstaltung im geplanten Umfang und Setting nicht durchgeführt werden kann.

Wir möchten Bewohner*innen der Region trotzdem herzlich einladen, im Rahmen einer Fahrradtour oder anderer Betätigung an der frischen Luft am Gelände anzuhalten. Dort können sie einzeln und im Freien eine kleine Werkschau besichtigen. Gerne möchten wir dazu beitragen, ein wenig Abwechslung und Inspiration in den teils recht herausfordernden Alltag mit den geltenden Beschränkungen zu bringen.

Natürlich achten wir dabei auf die Einhaltung des Infektionsschutzes und bitten Besucher*innen, die Abstandsregeln einzuhalten. Eine Möglichkeit zum Händewaschen ist verfügbar.

Wir freuen uns darauf, Sie und Euch bald wieder in alter Gastfreundschaft begrüßen zu dürfen!

 AfS2020 2 Foto: findus

 

Spendenaktion für das Kidane Mehret Childrens Home

Wir sammeln Geld für Geräte für die Großküche

Nachdem unser geplanter Äthiopienabend wegen der Maßnahmen für den Infektionsschutz leider abgesagt werden musste, haben wir trotzdem schon mal ein Konto eingerichtet, um Spenden sammeln zu können. Es sind auch schon über 1000 Euro eingegangen und wir werden das Geld in Kürze nach Äthiopien übersenden. Zwischenzeitlich waren wir mit der dortigen Leitung, Schwester Ludgarda, im Austausch. Die Pandemie ist mittlerweile in Äthiopien angekommen und die Schulen sind geschlossen.
Die fast 100 Kinder sind nun also auf das Waisenhaus beschränkt, was für die Kinder und natürlich auch für die wenigen Mitarbeiterinnen eine große Herausforderung darstellt. Unsere Spende kommt dann jedenfalls wie gerufen, da dadurch natürlich auch noch mehr Druck auf die Küche entsteht. Geplant ist die Anschaffung eines neuen Brotbackofens und eines Rührgeräts für die Teigherstellung, die bisher per Hand erfolgte – sehr viel Arbeit für die großen Mengen an Brot, die benötigt werden. Wenn die Anschaffungen getätigt sind, berichten wir euch darüber. Wer noch spenden möchte, kann sich einfach melden und erhält dann alle Informationen.

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Urban Mining und Gartenbau

Wir haben ein Rankgerüst aus Gebrauchtmaterial gebaut

Die eine Himbeerpflanze, die wir vor zehn Jahren gesetzt haben, hat sich zwar schön vermehrt, aber leider sind die Pflanzen mittlerweile verwildert, tragen kaum mehr und machen überall Ableger, auch im Garten der Nachbarn. Interessanterweise tragen viele der Pflanzen nur noch gelbe Früchte, obwohl wir gar keine gelbe Himbeere gepflanzt hatten. Leider sind sie aber nicht sehr aromatisch.

Insgesamt Grund genug, um das Beet zu erneuern. Wir haben alle Pflanzen ausgegraben und einige Stöcke ausgesucht und geteilt, die hoffentlich von der Mutterpflanze sind. Für mehr Sortenvielfalt durften wir noch Pflanzen bei den Nachbarn ausgraben.

Für die neuen Stöcke haben wir ein solides Rankgerüst aus alten Latten und Metallgestängen gebaut. Zur Befestigung der Ruten haben wir kunststoffbeschichteten Draht gespannt. Das Gestell sieht ganz professionell aus und wir sind gespannt auf die erste Ernte!

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Residenzprogramm startet am 24. Juli

Die teilnehmenden Künstler*innen stellen sich vor

2020 findet unser Residenzprogramm zum Thema ‚Anstrengung / Effort‘ statt. Auch dieses Jahr nehmen drei Kunstschaffende teil und werden für vier Wochen in der Akademie arbeiten. Die traditionelle Werkschau wird diesmal am Sonntag den 16. August stattfinden. Eine Ausstellung der Ergebnisse wird vom 20. August bis zum 2. September in Berlin im Projektraum ‚Im Grünen Bereich‘ gezeigt. Die drei teilnehmenden Künstler*innen sind dieses Jahr Agnes Woytas, Lucas Souza und Ingrid Bittar. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und sind gespannt auf den Austausch!


Ingrid Bittar | Britta begann 2012 mit Collagen zu arbeiten, einer Technik, mit der sie Schlüsselaspekte ihrer Arbeit reifte, die das private Universum von Häuslichkeit und Familie erforscht. Ihre Arbeit wurde 2014 für das 89plus-Projekt von Hans Ulrich Obrist und Simon Castets ausgewählt und später in mehreren Ausstellungen in Rio de Janeiro, São Paulo, Berlin und Arles gezeigt. 2015 entwickelte sich ihre Produktion zur Stickerei und 2017 zum Aquarell. 2016 wurde Ingrid für den brasilianische PIPA-Preis nominiert, und 2018 gab das Het Nieuwe Institut in Rotterdam Werke in Auftrag, sowie ein Wandbild für die Ausstellung Dissident Gardens. Nach dem Umzug nach Berlin im Jahr 2019 wurden Ingrids Werke in den Ausstellungen “Solitudes” der CoGalleries und “Zeegotopia” des Zeegotoh-Festivals rund um die Klimakrise präsentiert.

cockcage low Ingrid Bittar, Cockcage



Lucas Souza is a Valencia-based artist currently studying a degree in Fine Arts at the Universidad Politécnica de Valencia. Coming from a background in humanities and having a keen interest in meditation, he seeks a deeper connection with the world through his art practice. Foreigner in his own land, Lucas Souza was born in 1993 in Florianópolis, an island in the south of Brazil. He has studied Law and History of Art and taken courses at Centro de Artes Dos de Mayo (CA2M), La Casa Encendida and Matadero before deciding to give voice to his repressed creativity. Drawing inspiration both from his hometown and his experience as a foreigner, his current projects explore the possibilities offered by second-hand objects, especially textiles, and their resignification in a time of change.

Lucas Souza KLEIN Lucas Souza



Agnes Wojtas ist ursprünglich aus der Gegend um Breslau. Sie hat zunächst ein Studium der Psychologie, Sozialkunde und Polonistik an der Pädagogischen Universität sowie an der Jagiellonen-Universität in Krakau absolviert. Dann hat sie an der HBK Braunschweig Freie Künste studiert und dort ihr Diplom gemacht. Sie war Meisterschülerin von Ulrich Eller. Seitdem hat sie an mehreren internationalen Symposien teilgenommen und in der Schweiz (Fondatione Eduard Bick in Tessin), in Deutschland (Vrow Johanna Mühle in Emden) und in Österreich (subnetAIR Salzburg) gearbeitet. Heute lebt und arbeitet Agnes in Hannover.

AgnesWojtas Psychotop4 KLEIN Agnes Wojtas, Psychotop 4


Projektbesuche in Äthiopien

Die Forschungsreise geht weiter.

Bei allen Bedenken haben wir uns dafür entschieden, ab Athen mit dem Flugzeug nach Äthiopien zu reisen. Wir waren nun sieben Wochen im Land unterwegs und haben sehr viele Eindrücke gesammelt. In Sachen Suffizienz sind uns die Äthiopier weit voraus, aber natürlich ist der Begriff hier nicht wirklich zutreffend, denn in Äthiopien handelt es sich um eine Strategie zur Bewältigung einer ökonomischen Situation, in der materielle Ressourcen extrem begrenzt sind.
Jedenfalls sind wir sehr beeindruckt von der Achtsamkeit, mit der Essen, Wasser, Papier und überhaupt Ressourcen gehandhabt werden, fast alles wird mehrfach verwendet und repariert. Einzige Ausnahme sind Plastikverpackungen, die leider überall herumfliegen und gelegentlich zu Haufen gekehrt und in stinkenden Feuern verbrannt werden.
Einen sehr interessanten Austausch hatten wir in der Mulu Eco Lodge, wo gemeinsam mit den BewohnerInnen der ländlichen Region nach neuen Wegen gesucht wird, die Lebensbedingungen zu verbessern UND ökologisch nachhaltig zu wirtschaften. Tourismus ist eine Einnahmequelle, man kann das Projekt besuchen und am dortigen Leben teilhaben, Bauern besuchen und wandern. Mehr zum Projekt auf der Webseite.

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In Addis Abeba haben wir das Waisenhaus Kidane Mehret Childrens Home kennengelernt und waren sehr beeindruckt von der engagierten Arbeit unter sehr schwierigen Bedingungen. Schnell haben wir uns entschlossen, in Deutschland ein Fundraising für das Haus zu organisieren. Wir haben erstmal ein kleines Spielefest durchgeführt, um die Einrichtung und die BewohnerInnen besser kennenzulernen und hatten dabei viel Spass zusammen. Mit dem Geld, was wir hoffentlich in Deutschland sammeln können, werden neue Brotbackautomaten für die Großküche, ein Teigrührgerät und hoffentlich auch ein tauglicher Computer für die Jugendlichen angeschafft. Wer spenden möchte kann uns einfach anschreiben und erhält alle Infos. Mehr zur Einrichtung auf der Webseite.

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Thematisches Künstlerprogramm / Open Call

2020 findet unser Residenzprogramm zum Thema Anstrengung / Effort statt.

Wir laden KünstlerInnen aller Disziplinen zu Arbeitsaufenthalten im Zeitraum 24. Juli – 20. August 2020 ein. Das Thema der diesjährigen Residenz ist "Anstrengung / Effort". Nachhaltig zu leben ist angesichts von Klimakrise, Diversitätsverlust und Zerstörung von Lebensräumen für viele Menschen ein Bestreben. Aber wie können wir damit umgehen, dass ein Leben im Einklang mit den planetaren Grenzen uns fordert, selber zu tun, was bisher Energiesklaven für uns erledigt haben? Auf Basis fossiler Energie verrichten Maschinen Arbeit für uns, sie befördern uns, sie bringen uns Güter, tragen uns die Treppe hoch, pumpen Wasser, wärmen Wohnungen.

Residenz und Ausstellung thematisieren diese Anstrengungen, unsere Bilder davon, unseren Umgang damit und die Mechanismen, mit der wir uns Anstrengung vom Leib halten. Die Ausschreibung richtet sich an KünstlerInnen, die im Feld von Nachhaltigkeit und Wirtschaft arbeiten. Unter Nachhaltigkeit verstehen wir, ökologische Grenzen zu berücksichtigen und sich an sozialer Gerechtigkeit zu orientieren. Wirtschaft definieren wir als Organisation der Versorgung von Menschen. Die Art und Weise, wie wir Wirtschaften, ist entscheidend dafür, ob wir globale Grenzen einhalten können und ob soziale Gerechtigkeit möglich ist.

Alle Infos zur Ausschreibung hier.

Here is the call in english.

Nach drei erfolgreichen Jahren schreiben wir das Residenzprogramm zu Wirtschaft und Nachhaltigkeit diesmal mit dem Projektraum 'Im Grünen Bereich' aus. Wir bedanken uns bei Tom und Group Global für die tolle Zusammenarbeit der letzten Jahre!! Und wir freuen uns auf die Ausstellung in den schönen Räumen von Im grünen Bereich in Neukölln. Mehr unter http://im-gruenen-bereich.berlin.


Projektbesuche in Griechenland

Wir sind über den Winter auf Forschungsreise.

Um Erfahrungen auszutauschen, Neues zu lernen und das Netzwerk der Projekte zu pflegen, sind wir mit dem Bus in Griechenland unterwegs. Bisher haben wir das Kollektiv becollective besucht und bei der Olivenernte geholfen. Die Initiative ist in Kreta basiert, baut aber gerade in der Nähe zu Volos ein weiteres Projekt auf. Dort gibt es sehr viele Kleinerzeuger auf der Halbinsel Pilion. Oliven spielen eine große Rolle, aber es gibt auch Äpfel und anderes Obst. Öl vom becollective kann über den Veganladen Dr. Pogo in Berlin bezogen werden. Hier geht es zur Webseite.

Zweiter Stopp war beim Eco-Gemeinschaftsprojekt Free and Real auf der Insel Evia. Hier hatten wir einen interessanten Austausch über den Einsatz von Lehm zum Verputzen, über Bauen mit Stroh und über die Anlage und Wartung von Trockentoiletten. Das Projekt ist offen für Gäste, die sich einbringen wollen. Auf der Webseite gibt es mehr Informationen.

Dann haben wir The Southern Lights besucht. Die Initiative fördert ökologischen Landbau und insbesondere Experimente mit Waldgärten. Dazu gibt es in Griechenland noch kaum Erfahrungen. Southern Lights setzt sich auch für die Vernetzung ein und organisiert Veranstaltungen und Projektbesuche. Wir haben etwas ernten geholfen und dies und das auf dem Hof erledigt. Besonders spannend für uns war die Verbindung zur Manufaktur Silver Leaf. Mit ihrer Unterstützung haben wir ein Aufstrichrezept für den gerade massenhaft reifen Kürbis entwickelt. So hat das vegane Projekt eine zusätzliche Option für die Verpflegung der Gäste und Freiwilligen und vielleicht wird daraus ja auch ein Produkt, um Kürbis regional zu verwerten. Hier kann man die Webseite besuchen.

Aufstrich SouthernLights  Aufstrich SouthernLights2

Allen diesen tollen Projekten wünschen wir weiterhin einen guten Prozess! Wir freuen uns im Kontakt zu bleiben und hoffen auf einen Gegenbesuch!

Gartenarbeiten für das Frühjahr

Die Beete sind für die nächste Aussaat vorbereitet.

Die letzten Möhren, Rote Beete und Kürbisse sind geerntet und die Beete konnten für die Aussaat im Frühjahr bearbeitet werden. Wir haben aus unserer Strategie im letzten Frühjahr wieder etwas neues gelernt. Das Abdecken mit einer dicken Laubschicht hat sehr gut funktioniert, darunter sind alle Pflanzenreste schön verrottet und große Wurmkolonien entstanden. Allerdings emfielt es sich, nach dem Abdecken im Frühjahr nicht gleich einzusäen, sondern erst die wilden Saaten keimen zu lassen: Wir haben im Sommer sehr mit einer Übermacht an Rucola und ein paar anderen wüchsigen Sorten gekämpft.

Der Kohl durfte noch ein bischen stehen bleiben. Nächste Schritte sind dann Baumschnitt, einige Sträucher müssen vorm Austrieb umgepflanzt werden. Aber bis dahin ist noch Zeit, die wir mit den konservierten Ernten des Jahres gut überbrücken werden!

Garten Herbst2019


Markt der Möglichkeiten in Kyritz

Am 31. August stellen wir von 10-15 Uhr auf dem Marktplatz die Akademie vor.

Beim Markt der regionalen Möglichkeiten auf dem Kyritzer Marktplatz präsentieren sich zukunftsweisende Initiativen, solidarische Projekte und ökologisch nachhaltige Unternehmen sowie Kunsthandwerk und Kultur. Der Markt der regionalen Möglichkeiten dient der Vernetzung der Region. Er ist aber auch darüber hinaus eine Plattform für den Austausch und die Öffentlichkeitsarbeit der Beteiligten. 2019 ist das Motto des Marktes „Vielfalt gestalten“, es werden alltagstaugliche Ansätze vorgestellt, dem Artensterben etwas entgegen zu setzen.

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Wir bieten auf dem Markt der Möglichkeiten unsere Obstweine zur Verkostung an und erklären, wie die Obstweinherstellung funktioniert. Außerdem stellen wir verschiedene Modelle wasserloser Toiletten vor, die wir in der Akademie gebaut haben und nutzen. Das gesamte Programm und Informationen zu den beteiligten Projekten auf der Webseite des Veranstalters PrignitzWandeln.

Thematische Schreibklausur: 11. - 14. September

Raum und Zeit für die Arbeit an Texten zur Transformation von Wirtschaft

Über Wirtschaft schreiben kann man auch in der Uni oder im Büro – aber ein kritischer Blick fällt oft leichter aus der Entfernung und neue Gedanken entwickeln sich oft aus dem Austausch. Wachstumszwänge, Ordnungspolitik, Konsummuster, Produktionsweisen – wo liegen die Probleme und was sind (Teil)-Antworten?

Um kritisches Denken und Schreiben über ökonomische Fragen zu fördern, organisieren wir in der Akademie für Suffizienz thematische Schreibklausuren. Wir laden an einen Ort, wo herrschende Wirtschaftsorganisation hinterfragt wird und alltagstaugliche Antworten gesucht werden. Für die theoretische Arbeit gibt es Rückzugsraum und eine Themenbibliothek.

Am Mittwoch, 11. – Samstag 14. September ist die Akademie offen für alle, die wirtschaftskritisch arbeiten. Beiträge zu Kosten und Aufwand werden selbst gewählt. Wir bieten Unterkunft und organisieren eine Tagesstruktur mit festen Zeiten zum Schreiben, Austauschen und Sein. Gemeinsam mit den Anwesenden wollen wir eine Umgebung gestalten, die beim Schreiben inspiriert und beflügelt!

Kirschbaumtafel

Nachfragen und Anmeldungen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


Wege zur Nachhaltigkeit - Offene Ateliers und Ausstellung

Stadien und Ergebnisse des vierwöchigen Arbeitsaufenthaltes werden vorgestellt

Krisztina Fazekas-Kielbassa, Elke Kupfer und Sophie Gnest haben am diesjährigen Künstler*innenprogramm zum Thema 'Wege zur Nachhaltigkeit teilgenommen und ihre Erfahrungen und Prozesse in einer ersten Veranstaltung am  Sonntag, den 11. August im Rahmen eines  Offenen Ateliers in der Akademie gezeigt.

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Nun werden die Arbeiten in einer Ausstellung im Projektraum Group Global 3000 gezeigt. Zur Vernissage am 16.8. um 19 Uhr spielt das Trio Salama auf, mit Gitarren, Ukulelen, Schlagwerk und mehrstimmigem Gesang. Sophie Gnest präsentiert die Performance "Körper sucht Nachhaltigkeit". Die Ausstellung ist immer Freitags von 17 - 20 Uhr geöffnet, die Adresse ist Leuschnerdamm 19, 10999 Berlin.

Begleitet wird die Ausstellung von einer Reihe mit Vorträgen und Künstlergesprächen. Das detaillierte Programm kann auf der Webseite vom Projektraum Group Global 3000 abgerufen werden.

   

Video-Dokumentation der Offenen Ateliers 2019

Neues Video von Masa Hilcisim

Auch 2019 hat Masa wieder die Entstehung der Offenen Ateliers im Mai begleitet. Diesmal zeigt das Video wunderbar den Prozess, auch die verschiedenen Schwierigkeiten, z.B. mit dem sehr kalten Wind während dieser Tage, an denen wir viel draussen gearbeitet haben. Aber zum Schluss wird wie immer alles gut und wir geniessen zwei schöne Tage mit Gästen und anregenden Gesprächen! Danke liebe Masa für die Arbeit!

Das neue Video ist gut 3min lang und kann hier auf Masas vimeo-Profil angeguckt werden: Link zum Video 2019

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Die Offenen Ateliers 2018 sind hier dokumentiert: Link zum Video 2018

Hier ist der Film von 2015 hinterlegt, den Masa zusammen mit Cazim gemacht hat: Link zum Video 2015

Hier kann man den ersten Film der beiden über die Akademie von 2014 sehen: Link zum Video

 


KaufNix - Kommunikationsprojekt der Deutschen Umweltstiftung

Gastbeitrag über Suffizienz und die Arbeit der Akademie

Wer die Zukunft der Menschheit sichern will, muss weiteres Wirtschaftswachstum verhindern. Um Klimaschutz zu erreichen, muss Suffizienz statt Wachstum zur persönlichen, politischen und ökonomischen Prämisse werden. So heisst es auf der Webseite Kaufnix.net der Deutschen Umweltstiftung. Sie hat diese zweimonatige Kampagne gestartet zur Förderung einer Zukunft, die sich vom Mantra des Wachstums emanzipiert. Vorgestellt werden soll beispielhaftes Engagement und konkrete Tipps für individuelle Handlungsmöglichkeiten gegen umweltbelastenden Konsum.

Wir haben einen Beitrag über das Zusammenspiel der persönlichen, politischen und ökonomischen Ebene verfasst und stellen auf Wunsch der Umweltstiftung auch kurz die Akademie darin vor. Zur Kampagne und zum Beitrag geht es hier: kaufnix.net/suffizienz-statt-wachstum/

kaufnix


Die Suche nach dem richtigen Maß 

Artikel in der Märkischen Allgemeinen Zeitung über die Akademie

Im Rahmen der WandelWoche 2018 haben wir eine Tour angeboten, die verschiedenen Arbeitsbereiche der Akademie vorgestellt und beim Imbiss mit den Gästen einen lebhaften Austausch über Aspekte ökologischen Wirtschaftens geführt. Sehr gefreut hat uns, das dieses Mal nicht überwiegend BerlinerInnen, sondern viele Menschen aus der Region zu Gast waren. Die Vernetzung wird immer dichter und wir freuen uns darauf, die geknüpften Kontakte zu vertiefen!

An diesem Tag hat uns auch Herr Atzenroth besucht, Redakteur bei der MAZ. Unter dem Titel 'Die Suche nach dem richtigen Maß' hat er einen sehr ausführliche Artikel mit schönen Fotos veröffentlicht. Er ist hier zum Download.


Politische Ökologie

Im Heft Nr. 149 der 'Reihe für Querdenker und Vordenkerinnen' ist ein Artikel erschienen, der die praktische Bedeutung von Lernräumen ökologischen Wirtschaftens für eine sozial-ökologische Transformation darstellt. Das beschriebene theoretische Modell ist von der praktischen Erfahrung mit der Entwicklung der Akademie für Suffizienz inspiriert.

Link zum Artikel

Theorie zur Praxis II

Im 2017 erschienenen Sammelband "Transformative Wirtschaftswissenschaft im Kontext nachhaltiger Entwicklung", herausgegeben von Pfriem et al, ist ein Aufsatz zur Praxis des Forschens im Kontext transformativer Wirtschaftswissenschaft veröffentlicht. Die Akademie für Suffizienz wird als Beispiel für ein praktisch-transformatives wissenschaftliches Vorgehen beschrieben. Der Aufsatz "Involviert-Sein: Oder wie transformative Wirtschaftswissenschaft die Praxis des Forschens verändert" kann hier heruntergeladen werden:

Link zum Aufsatz

 
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