3. - 5. September - Wege aus der Klimakrise

Zusammen mit dem Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung bieten wir ein Seminar an

Die Klimakrise ist da – nach Starkregen, Dürresommern und schneelosen Wintern ist diese Erkenntnis auch in Deutschland angekommen. Das Seminar greift das Bedürfnis auf, Zusammenhänge zu verstehen und hilft dabei, eigene Handlungsoptionen zu erkennen.

Vertreter*innen von Parteien stehen zunehmend unter Handlungsdruck, ebenso Unternehmen. Aber auch Bürger*innen in ihren verschiedenen Rollen wollen sich einbringen und Teil der Lösung werden. Was bedeutet die Klimakrise für mich und wie kann und will ich reagieren? Zu dieser Frage, die uns alle beschäftigt, bietet das Seminar an drei Tagen Hilfestellungen, Inspirationen und Raum für Austausch.
Zur Diskussion gestellt werden aktuelle Analysen und Programme zur Klimakrise und zum Umgang damit. Wir lernen die Konzepte Suffizienz und Subsistenz kennen und sehen anhand von inspirierenden Beispielen, wie sie in alltagstauglicher Form Ressourcenschonung bewirken. Gemeinsam suchen wir nach wirksamen Handlungsmöglichkeiten in Alltag und Beruf, mit denen wir Teil der Lösung werden. Auch die politische Dimension behalten wir im Blick und entwickeln Wege für politisches Engagement, das Wirkung zeigt.

Weitere Informationen zum Seminar und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf der Homepage des Bildungswerks Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung oder direkt über diesen Link.

Das Seminar ist als Bildungsurlaub anerkannt. Es wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

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6. September - Ansätze ökologischen Wirtschaftens erleben

Wir nehmen wieder mit einer Tour an der Wandelwoche teil

Auch in diesem Jahr findet die Wandelwoche statt, diesmal vom 04.-14. September. Sie besteht aus Touren und Exkursionen – zu Fuß, mit dem Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln – also möglichst postfossil. Sie führt zu Betrieben und Projekten in der Region, die Ideen und Ansätze für ein gutes Leben für alle und ein anderes Wirtschaften ausprobieren und weitertragen, statt in der Rhetorik der Krise zu verharren. Die Veranstalter wollen damit die Vielfalt existierender und funktionierender Alternativen in den jeweiligen Regionen für ein breites Publikum sichtbar und erlebbar machen und einen ansprechenden, leicht zugänglichen und motivierenden Raum des kollektiven Umdenkens und Handelns schaffen.

Wir freuen uns sehr, dass die Veranstalter*innen dieses tolle Format zum sechsten Mal organisieren und bieten sehr gerne wieder eine Tour an. Am Sonntag den 6. September von 12-16 Uhr freuen wir uns auf euren Besuch. Zunächst gibt es eine Einführung in die Gedankenwelt der Ökologischen Ökonomie und der Suffizienz. Anschaulich werden diese Ideen bei einer Führung durch das Projekt mit seinen verschiedenen Arbeitsbereichen : Ökologisches Bauen, Kreislaufwirtschaft, Low-Tech, Anbau und Verarbeitung. Anschließend könnt ihr selber tätig werden und z.B. bei der Obstweinherstellung mitmachen. Für Anmeldungen (bis 4.9.) oder Rückfragen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Hier geht es zum gesamten Programm: wandelwoche.org/wandelwoche-2020/

Für die Einhaltung des Infektionsschutzes wird gesorgt.

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18. - 20. September - Schreibklausur

Gemeinsam Wirtschaftsorganisation hinterfragen und Alternativen denken

Über Wirtschaft schreiben kann man auch in der Uni oder im Büro – aber ein kritischer Blick fällt oft leichter aus der Entfernung und neue Gedanken entstehen oft im Austausch. Wachstumszwänge, Ordnungspolitik, Konsummuster, Produktionsweisen – wo liegen die Probleme und was sind (Teil)-Antworten?
Um kritisches Denken und Schreiben über ökonomische Fragen zu fördern, organisieren wir in der Akademie für Suffizienz thematische Schreibklausuren. Wir laden an einen Ort, wo herrschende Wirtschaftsorganisation hinterfragt wird und alltagstaugliche Antworten gesucht werden: Stoffkreisläufe, Trockenklos, Pflanzenkläranlagen, Low Tech. Für die theoretische Arbeit gibt es Rückzugsraum und eine Themenbibliothek.
Die Tage sind offen für alle, die wirtschaftskritisch arbeiten. Beiträge zu Kosten und Aufwand werden selbst gewählt. Wir bieten Unterkunft und Verpflegung und organisieren eine Tagesstruktur mit festen Zeiten zum Schreiben, Austauschen und Sein. Gemeinsam mit den Anwesenden wollen wir eine Umgebung gestalten, die beim Schreiben inspiriert und beflügelt!
Für Anmeldungen (bis 15.9.) oder Rückfragen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Für die Einhaltung des Infektionsschutzes wird gesorgt.

Kirschbaumtafel


Residenzprogramm - Offene Ateliers & Ausstellung

Am 16. August von 14-18 Uhr laden wir zu Studiobesuch und Künstlergespräch

Auch im Rahmen des diesjährigen Residenzprogramms zum Thema ‚Anstrengung / Effort‘ findet eine Werkschau statt. Anlässlich des Offenen Ateliers teilen die drei Stipendiat*innen Eindrücke und zeigen erste Arbeitsstände. So bekommen Besucher*innen auch interessante Abwege und verworfene Ideen zu sehen. Nicht das Endprodukt steht hier im Mittelpunkt, sondern die Schritte dorthin.Wir freuen uns auf interessierte Gäste, es gibt auch Kaffee und Kuchen und einen Workshop zur Herstellung und Verwendung von Pflanzenfarben!

Eine Ausstellung von Ergebnissen der Arbeitsaufenthalte wird vom 20. August bis zum 2. September in Berlin im Projektraum ‚Im Grünen Bereich‘ gezeigt. Das Programm wird in diesem Jahr wieder vom Heimatverein Tüchen-Reckenthin-Klenzenhof unterstützt.

Die teilnehmenden Künstler*innen und ihre Ansätze stellen wir vorab kurz vor:
Ingrid Bittar | Britta begann 2012 mit Collagen zu arbeiten, einer Technik, mit der sie das private Universum von Häuslichkeit und Familie erforscht. Ihre Arbeit wurde 2014 für das 89plus-Projekt von Hans Ulrich Obrist und Simon Castets ausgewählt und später in mehreren Ausstellungen in Rio de Janeiro, São Paulo, Berlin und Arles gezeigt. 2015 entwickelte sich ihre Produktion zur Stickerei und 2017 zum Aquarell. 2016 wurde Ingrid für den brasilianische PIPA-Preis nominiert, und 2018 gab das Het Nieuwe Institut in Rotterdam Werke in Auftrag, sowie ein Wandbild für die Ausstellung Dissident Gardens. Nach dem Umzug nach Berlin im Jahr 2019 wurden Ingrids Werke in den Ausstellungen “Solitudes” der CoGalleries und “Zeegotopia” des Zeegotoh-Festivals rund um die Klimakrise präsentiert.

cockcage low Ingrid Bittar, Cockcage



Lucas Souza is a Valencia-based artist currently studying a degree in Fine Arts at the Universidad Politécnica de Valencia. Coming from a background in humanities and having a keen interest in meditation, he seeks a deeper connection with the world through his art practice. Foreigner in his own land, Lucas Souza was born in 1993 in Florianópolis, an island in the south of Brazil. He has studied Law and History of Art and taken courses at Centro de Artes Dos de Mayo (CA2M), La Casa Encendida and Matadero before deciding to give voice to his repressed creativity. Drawing inspiration both from his hometown and his experience as a foreigner, his current projects explore the possibilities offered by second-hand objects, especially textiles, and their resignification in a time of change.

Lucas Souza KLEIN Lucas Souza



Agnes Wojtas ist ursprünglich aus der Gegend um Breslau. Sie hat zunächst ein Studium der Psychologie, Sozialkunde und Polonistik an der Pädagogischen Universität sowie an der Jagiellonen-Universität in Krakau absolviert. Dann hat sie an der HBK Braunschweig Freie Künste studiert und dort ihr Diplom gemacht. Sie war Meisterschülerin von Ulrich Eller. Seitdem hat sie an mehreren internationalen Symposien teilgenommen und in der Schweiz (Fondatione Eduard Bick in Tessin), in Deutschland (Vrow Johanna Mühle in Emden) und in Österreich (subnetAIR Salzburg) gearbeitet. Heute lebt und arbeitet Agnes in Hannover.

AgnesWojtas Psychotop4 KLEIN Agnes Wojtas, Psychotop 4

 


Ein Raum der Ruhe

Unser Strohhaus ist nun als Yoga-Raum hergerichtet

Es hat eine Weile gedauert, bis der Innenausbau fertig geworden ist. Das lag auch daran, dass nicht ganz klar war, wie das kleine Haus am Besten genutzt ist. Schlafräume haben wir eigentlich genug, Medien gibt es an diesem Ende des Grundstücks nicht. Eine aquamarinblaue Auslegeware von der Grünen Woche 2019 gab uns dann den ausschaggebenden Hinweis: Das Strohhaus wird ein Ort der Ruhe, für Meditation und Yoga.

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Diese Vision hat uns sehr motiviert, so dass die letzten Arbeiten schnell erledigt waren. Die Ruhe im Raum ist wunderbar und durch das Fenster sieht man Vögel, die auf der Wiese herumstolzieren und picken. Spektakulär ist natürlich der Sonnenaufgang, aber dafür muss man derzeit sehr früh sein. Vielen Dank an Finja und Lukas, die zur Schonung des Teppichs zwei schöne Schilder gemalt haben: "Keine" "Schuhe"!


Bauanleitung für solares Dörrgerät

Zusammen mit der KlimaWerkstatt Spandau haben wir zwei Typen gebaut

Trocknen ist eine tolle Konservierungsmethode. Wenn man dazu die Sonne nutzt, ist sie auch noch klimaschonend bzw suffizient. Um die vielen Pflaumen, Birnen, Äpfel, Pilze, aber auch Teekräuter im Frühjahr schonend und ökologisch neutral zu trocknen, haben wir zwei Bautypen für ein solarbetriebenes Dörrgerät entwickelt und gebaut. Die Erfahrungen haben wir in einer Bauanleitung dokumentiert. Die Aktion fand in Zusammenarbeit mit der KlimaWerkstatt Spandau statt, als Teil des Projekts 'Gärtnern & Genießen im Falkenhagener Feld'. Beide Geräte wurden fast komplett aus vorhandenen Materialresten gebaut und funktionieren wunderbar. Wir können den Selbstbau nur empfehlen, hier findet ihr die Bauanleitung.

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Solar-Warmluftheizung

Wir haben eine Zusatzheizung aus Abfallmaterial gebaut

Endlich haben wir die Glasscheiben verbaut, die hier schon einige Jahre stehen. Sie sind aus der Insolvenzmasse eines Solarbetriebs. Nun dienen sie im weitesten Sinne ihrer Bestimmung: Wir haben eine Glasfassade vor den Südgiebel gebaut, um die durch die Sonne erwärmte Luft ins Haus zu leiten. Die L-Profile, aus denen wir die Rahmen geschweisst haben, mussten wir allerdings als Neuware kaufen. Rechts und links haben wir Dämmung hinter eine Holzverschalung eingebaut, diese Materialien sind auch aus einer Rettung.

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Nun sind endlich alle Wände und natürlich auch die obere Geschoßdecke des Haupthauses gedämmt und wir gewinnen direkt, ohne Umwandlungsaufwand Heizwärme aus der Sonne! Lediglich ein kleiner 12Volt-Lüfter mit Solarbetrieb wird zusätzlich benötigt, um die Warmluft abzunehmen. Wir sind sehr gespannt, wie effektiv die Heizung sein wird und wie sehr der Heizaufwand verringert wird. Ein Grund, sich auf den Winter zu freuen :)


Projektbesuche in Äthiopien

Die Forschungsreise geht weiter.

Bei allen Bedenken haben wir uns dafür entschieden, ab Athen mit dem Flugzeug nach Äthiopien zu reisen. Wir waren nun sieben Wochen im Land unterwegs und haben sehr viele Eindrücke gesammelt. In Sachen Suffizienz sind uns die Äthiopier weit voraus, aber natürlich ist der Begriff hier nicht wirklich zutreffend, denn in Äthiopien handelt es sich um eine Strategie zur Bewältigung einer ökonomischen Situation, in der materielle Ressourcen extrem begrenzt sind.
Jedenfalls sind wir sehr beeindruckt von der Achtsamkeit, mit der Essen, Wasser, Papier und überhaupt Ressourcen gehandhabt werden, fast alles wird mehrfach verwendet und repariert. Einzige Ausnahme sind Plastikverpackungen, die leider überall herumfliegen und gelegentlich zu Haufen gekehrt und in stinkenden Feuern verbrannt werden.
Einen sehr interessanten Austausch hatten wir in der Mulu Eco Lodge, wo gemeinsam mit den BewohnerInnen der ländlichen Region nach neuen Wegen gesucht wird, die Lebensbedingungen zu verbessern UND ökologisch nachhaltig zu wirtschaften. Tourismus ist eine Einnahmequelle, man kann das Projekt besuchen und am dortigen Leben teilhaben, Bauern besuchen und wandern. Mehr zum Projekt auf der Webseite.

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In Addis Abeba haben wir das Waisenhaus Kidane Mehret Childrens Home kennengelernt und waren sehr beeindruckt von der engagierten Arbeit unter sehr schwierigen Bedingungen. Schnell haben wir uns entschlossen, in Deutschland ein Fundraising für das Haus zu organisieren. Wir haben erstmal ein kleines Spielefest durchgeführt, um die Einrichtung und die BewohnerInnen besser kennenzulernen und hatten dabei viel Spass zusammen. Mit dem Geld, was wir hoffentlich in Deutschland sammeln können, werden neue Brotbackautomaten für die Großküche, ein Teigrührgerät und hoffentlich auch ein tauglicher Computer für die Jugendlichen angeschafft. Wer spenden möchte kann uns einfach anschreiben und erhält alle Infos. Mehr zur Einrichtung auf der Webseite.

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Thematisches Künstlerprogramm / Open Call

2020 findet unser Residenzprogramm zum Thema Anstrengung / Effort statt.

Wir laden KünstlerInnen aller Disziplinen zu Arbeitsaufenthalten im Zeitraum 24. Juli – 20. August 2020 ein. Das Thema der diesjährigen Residenz ist "Anstrengung / Effort". Nachhaltig zu leben ist angesichts von Klimakrise, Diversitätsverlust und Zerstörung von Lebensräumen für viele Menschen ein Bestreben. Aber wie können wir damit umgehen, dass ein Leben im Einklang mit den planetaren Grenzen uns fordert, selber zu tun, was bisher Energiesklaven für uns erledigt haben? Auf Basis fossiler Energie verrichten Maschinen Arbeit für uns, sie befördern uns, sie bringen uns Güter, tragen uns die Treppe hoch, pumpen Wasser, wärmen Wohnungen.

Residenz und Ausstellung thematisieren diese Anstrengungen, unsere Bilder davon, unseren Umgang damit und die Mechanismen, mit der wir uns Anstrengung vom Leib halten. Die Ausschreibung richtet sich an KünstlerInnen, die im Feld von Nachhaltigkeit und Wirtschaft arbeiten. Unter Nachhaltigkeit verstehen wir, ökologische Grenzen zu berücksichtigen und sich an sozialer Gerechtigkeit zu orientieren. Wirtschaft definieren wir als Organisation der Versorgung von Menschen. Die Art und Weise, wie wir Wirtschaften, ist entscheidend dafür, ob wir globale Grenzen einhalten können und ob soziale Gerechtigkeit möglich ist.

Alle Infos zur Ausschreibung hier.

Here is the call in english.

Nach drei erfolgreichen Jahren schreiben wir das Residenzprogramm zu Wirtschaft und Nachhaltigkeit diesmal mit dem Projektraum 'Im Grünen Bereich' aus. Wir bedanken uns bei Tom und Group Global für die tolle Zusammenarbeit der letzten Jahre!! Und wir freuen uns auf die Ausstellung in den schönen Räumen von Im grünen Bereich in Neukölln. Mehr unter http://im-gruenen-bereich.berlin.


Projektbesuche in Griechenland

Wir sind über den Winter auf Forschungsreise.

Um Erfahrungen auszutauschen, Neues zu lernen und das Netzwerk der Projekte zu pflegen, sind wir mit dem Bus in Griechenland unterwegs. Bisher haben wir das Kollektiv becollective besucht und bei der Olivenernte geholfen. Die Initiative ist in Kreta basiert, baut aber gerade in der Nähe zu Volos ein weiteres Projekt auf. Dort gibt es sehr viele Kleinerzeuger auf der Halbinsel Pilion. Oliven spielen eine große Rolle, aber es gibt auch Äpfel und anderes Obst. Öl vom becollective kann über den Veganladen Dr. Pogo in Berlin bezogen werden. Hier geht es zur Webseite.

Zweiter Stopp war beim Eco-Gemeinschaftsprojekt Free and Real auf der Insel Evia. Hier hatten wir einen interessanten Austausch über den Einsatz von Lehm zum Verputzen, über Bauen mit Stroh und über die Anlage und Wartung von Trockentoiletten. Das Projekt ist offen für Gäste, die sich einbringen wollen. Auf der Webseite gibt es mehr Informationen.

Dann haben wir The Southern Lights besucht. Die Initiative fördert ökologischen Landbau und insbesondere Experimente mit Waldgärten. Dazu gibt es in Griechenland noch kaum Erfahrungen. Southern Lights setzt sich auch für die Vernetzung ein und organisiert Veranstaltungen und Projektbesuche. Wir haben etwas ernten geholfen und dies und das auf dem Hof erledigt. Besonders spannend für uns war die Verbindung zur Manufaktur Silver Leaf. Mit ihrer Unterstützung haben wir ein Aufstrichrezept für den gerade massenhaft reifen Kürbis entwickelt. So hat das vegane Projekt eine zusätzliche Option für die Verpflegung der Gäste und Freiwilligen und vielleicht wird daraus ja auch ein Produkt, um Kürbis regional zu verwerten. Hier kann man die Webseite besuchen.

Aufstrich SouthernLights  Aufstrich SouthernLights2

Allen diesen tollen Projekten wünschen wir weiterhin einen guten Prozess! Wir freuen uns im Kontakt zu bleiben und hoffen auf einen Gegenbesuch!

Video-Dokumentation der Offenen Ateliers 2019

Neues Video von Masa Hilcisim

Auch 2019 hat Masa wieder die Entstehung der Offenen Ateliers im Mai begleitet. Diesmal zeigt das Video wunderbar den Prozess, auch die verschiedenen Schwierigkeiten, z.B. mit dem sehr kalten Wind während dieser Tage, an denen wir viel draussen gearbeitet haben. Aber zum Schluss wird wie immer alles gut und wir geniessen zwei schöne Tage mit Gästen und anregenden Gesprächen! Danke liebe Masa für die Arbeit!

Das neue Video ist gut 3min lang und kann hier auf Masas vimeo-Profil angeguckt werden: Link zum Video 2019

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Die Offenen Ateliers 2018 sind hier dokumentiert: Link zum Video 2018

Hier ist der Film von 2015 hinterlegt, den Masa zusammen mit Cazim gemacht hat: Link zum Video 2015

Hier kann man den ersten Film der beiden über die Akademie von 2014 sehen: Link zum Video

 


KaufNix - Kommunikationsprojekt der Deutschen Umweltstiftung

Gastbeitrag über Suffizienz und die Arbeit der Akademie

Wer die Zukunft der Menschheit sichern will, muss weiteres Wirtschaftswachstum verhindern. Um Klimaschutz zu erreichen, muss Suffizienz statt Wachstum zur persönlichen, politischen und ökonomischen Prämisse werden. So heisst es auf der Webseite Kaufnix.net der Deutschen Umweltstiftung. Sie hat diese zweimonatige Kampagne gestartet zur Förderung einer Zukunft, die sich vom Mantra des Wachstums emanzipiert. Vorgestellt werden soll beispielhaftes Engagement und konkrete Tipps für individuelle Handlungsmöglichkeiten gegen umweltbelastenden Konsum.

Wir haben einen Beitrag über das Zusammenspiel der persönlichen, politischen und ökonomischen Ebene verfasst und stellen auf Wunsch der Umweltstiftung auch kurz die Akademie darin vor. Zur Kampagne und zum Beitrag geht es hier: kaufnix.net/suffizienz-statt-wachstum/

kaufnix


Die Suche nach dem richtigen Maß 

Artikel in der Märkischen Allgemeinen Zeitung über die Akademie

Im Rahmen der WandelWoche 2018 haben wir eine Tour angeboten, die verschiedenen Arbeitsbereiche der Akademie vorgestellt und beim Imbiss mit den Gästen einen lebhaften Austausch über Aspekte ökologischen Wirtschaftens geführt. Sehr gefreut hat uns, das dieses Mal nicht überwiegend BerlinerInnen, sondern viele Menschen aus der Region zu Gast waren. Die Vernetzung wird immer dichter und wir freuen uns darauf, die geknüpften Kontakte zu vertiefen!

An diesem Tag hat uns auch Herr Atzenroth besucht, Redakteur bei der MAZ. Unter dem Titel 'Die Suche nach dem richtigen Maß' hat er einen sehr ausführliche Artikel mit schönen Fotos veröffentlicht. Er ist hier zum Download.


Politische Ökologie

Im Heft Nr. 149 der 'Reihe für Querdenker und Vordenkerinnen' ist ein Artikel erschienen, der die praktische Bedeutung von Lernräumen ökologischen Wirtschaftens für eine sozial-ökologische Transformation darstellt. Das beschriebene theoretische Modell ist von der praktischen Erfahrung mit der Entwicklung der Akademie für Suffizienz inspiriert.

Link zum Artikel

Theorie zur Praxis II

Im 2017 erschienenen Sammelband "Transformative Wirtschaftswissenschaft im Kontext nachhaltiger Entwicklung", herausgegeben von Pfriem et al, ist ein Aufsatz zur Praxis des Forschens im Kontext transformativer Wirtschaftswissenschaft veröffentlicht. Die Akademie für Suffizienz wird als Beispiel für ein praktisch-transformatives wissenschaftliches Vorgehen beschrieben. Der Aufsatz "Involviert-Sein: Oder wie transformative Wirtschaftswissenschaft die Praxis des Forschens verändert" kann hier heruntergeladen werden:

Link zum Aufsatz

 
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