Nächstes Repair Cafe in Pritzwalk am 28. Oktober

Die Eröffnung ist erfolgreich verlaufen

Reparieren statt Wegwerfen: Unter diesem Motto findet ab sofort an jedem letzten Donnerstag im Monat von 17-19 Uhr in Pritzwalk ein Repair Cafe statt. Beim ersten Termin kamen Reparaturinteressierte zusammen und haben an Rasenmäher,  Kaffeemaschine, Akkuschrauber, Stichsäge und Filmprojektor gearbeitet. Nicht alles konnte sofort repariert werden, da teils die Zeit nicht gereicht hat und teils nicht alle erforderlichen Ersatzteile verfügbar waren. Somit gibt es für den nächsten Termin schon Aufgaben!

Auch beim nächsten Treffen unterstützen ehrenamtliche Reparateur*innen die Gäste dabei, Defekte an mitgebrachten Gebrauchsgegenständen zu untersuchen und gemeinsam zu reparieren. In der temporären Selbsthilfe-Werkstatt finden sich vielfältige Werkzeuge und gebrauchte Ersatzteile zum Improvisieren und Flicken. Gemeinsam repariert wird in entspannter, gemütlicher Atmosphäre, mit Getränken und Snacks. Ort ist die zukünftige Grundschule der Stephanus Stiftung, Promenade 5 in Pritzwalk (hinter dem REWE).

Wir freuen uns auf das gemeinsame Reparieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 Repair Cafe Pritzwalk

Auch Menschen mit Erfahrung beim Reparieren sind herzlich willkommen! Jede und jeder wird gebraucht, wenn wir der Verschwendung etwas entgegensetzen und Vorhandenes erhalten wollen.Kontaktiert uns unter repaircafe ätt akademie-suffizienz.de.

Wir organisieren das Pritzwalker Repair Cafe mit Unterstützung von der Stephanus Stiftung, dem Heimatverein Tüchen-Reckenthin-Klenzenhof, dem Netzwerk Reparatur-Initiativen und hoffen, dass das Netzwerk weiter wächst.


Wandelwoche wird Wandelmonat

Die Akademie für Suffizienz ist am 19. September dabei

Auch in diesem Jahr machen das Team der Wandelwoche und die mitwirkenden Projekte sich wieder auf den Weg, Menschen für die Vielfalt der Initiativen und Ansätze für solidarische Lebens- und Arbeitsweisen in der Region zu begeistern. Diesmal verteilen sich die Touren, Workshops, Online-Seminare und Märkte über den gesamten Monat September. Wir laden am 19. September von 13 - 16 Uhr in die Akademie ein. Die Tour beginnt mit einer Einführung in die Gedankenwelt der Ökologischen Ökonomie und der Suffizienz. Vor diesem theoretischen Hintergrund lernen die Anwesenden bei einer Führung das Projekt mit seinen Ansätzen zur Gestaltung von kreislaufbasierter, suffizienter Versorgung kennen. Anschließend können Besucher*innen selber tätig werden und die Herstellung von Obstwein und Essig kennenlernen.

Wir bitten um Anmeldung unter corinna.vosse(ÄÄTT)posteo.de.

Mehr Info zum Gesamtprogramm unter https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2021/

 Lehmbau kl  haengematte


Residenzprogramm erfolgreich abgeschlossen

Offene Ateliers vor Ort und Präsentation in Berlin

Alexa Kreissl, Jana Thiel und Ciara Brophy haben sich im Rahmen unseres Residenzprogramms mit dem diesjährigen Thema ‚Kreisläufe‘ auseinandergesetzt und inspirierende Abschlusspräsentationen gezeigt. Das gut besuchte Offene Atelier vor Ort in der Akademie zeigte das ganze Spektrum der Herangehensweisen, die während des Aufenthalts entwickelt wurden. Unsere große Scheune bot den Künstlerinnen viel Raum, um ihre Arbeiten zu inszenieren.

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Der Berliner Projektraum ‚Im grünen Bereich‘ konzentriert die Arbeiten der Teilnehmenden in einem Raum, passend zur Stadt als Umgebung. Beide Präsentationen haben auf anregende Weise das Thema bearbeitet und den interessierten Gästen vielfältige Anregungen mitgegeben. Wir freuen uns schon auf den nächsten Durchlauf im Sommer 2022!


Prignitzer Offene Ateliers 21. & 22. August

Coronabedingter Nachholtermin

2020 sind sie ausgefallen, dieses Jahr wurden sie in den Spätsommer verlegt: Die jährlichen Offenen Ateliers, die zusammen mit Prignitz Sommer veranstaltet werden. Auch die Akademie ist wieder dabei, mit Arbeiten einiger assoziierter Künstler*innen. Samstag und Sonntag von 11 - 18 Uhr sind die Türen geöffnet, zu sehen sind Videoarbeiten, Fotografie und Installation. Jeweils um 16 Uhr gibt es eine Führung über das Gelände mit seinen Versuchsanlagen und Bauten und eine Verkostung. Wir freuen uns auf euren Besuch! Wer eine ganze Tour durch die Prignitz planen möchte, findet hier die Karte zu allen Atelierstandorten.

Innen 2021 Kopie


Lernen und Ernten

Der vergrößerte Garten hat sich prächtig entwickelt

Nachdem wir im Frühjahr mit einigen für uns neuen Problemen gekämpft und viel Saat an Fressfeinde verloren haben, ist der Garten nun doch sehr üppig geworden. Wir vermuten, dass wir sehr viele Erdflöhe und Älchen, eine Nematodenart, im Boden hatten. Bisher wissen wir auch noch keine wirksame Intervention dagegen. Manche Gemüse ist auch bei der dritten Aussaat nach dem Keimen vollständig verschwunden, anderes hat arg unter Schnecken gelitten.

 Garten2021 klein

Aber irgendwas wächst ja zum Glück immer. Derzeit können wir Salat, Dicke Bohnen, Rote Beete und Kohlrabi ernten. Die Erdbeeren sind leider schon durch, aber jetzt gibt es Johannis- und Stachelbeeren. Es ist super, immer frisches Essen da zu haben, zumal Pritzwalk für den Einkauf doch 40min mit dem Fahrrad entfernt ist. Mit unserer Erntemöglichkeit sind wir auch immer auf Gäste vorbereitet - also kommt einfach vorbei!


Die Prignitz im Aufschwung

Schöner Beitrag über die Akademie

Im neuen Sonderheft des Stadtmagazin Tip 'Wir ziehen raus!' werden auch drei Projekte aus der Prignitz vorgestellt. Deutlich wird, dass hier mittlerweile eine lebendige Entwicklung im Gang ist und Menschen sich nicht zwangsläufig von der Entfernung zur großen Stadt abschrecken lassen. Teil des Beitrags ist ein ausführlicher Artikel über die Entstehung und die Arbeit der Akademie. Außerdem gibt es interessante Tips für potentielle Stadtflüchtige. Wir freuen uns, dass wir selbst neues über die Region erfahren konnten. Hier kann man den Artikel lesen, das ganze Heft gibts im Buchhandel zu kaufen.


Kreisläufe erfinden und gestalten

Wir stellen die Teilnehmer*innen des diesjährigen Residenzprogramms vor

In diesem Jahr widmet sich unser Residenzprogramm dem Thema Kreisläufe. Nach Auswertung der vielen eingegangenen Bewerbungen haben wir ein Team aus drei Künstler*innen eingeladen, die hochinteressante und sehr unterschiedliche Ansätze verfolgen. Folgend stellen wir die Teilnehmerinnen mit ihren thematischen Projekten kurz vor.

Ciara Brophy
My practice is based around longer-term relationships to communities and places. I work as an artist in a variety of settings. Recent workshop topics have included community architecture, costuming, fashion art and group portraits using recycled and renewable materials where possible. It is important part of my work with groups to open up traditional gender-specific roles, as well as to foster an atmosphere of team work and valuing individual contributions. I am involved in and very motivated by grassroots community initiatives, considering this the most sustainable method for long-term changes in behaviour. I believe a culture of exchange is essential to healthy communities, and slow-paced behavioural changes to be the most sustainable. During the residency I will work on the research project Gleaned Baggage: This will develop prototypes for bicycle bags made from found or 'gleaned' materials. The piece will include a blog documenting the process with sewing patterns as well as video tutorials. The second section of the research project is called Entwürfe: REPARATUR PROJEKT: These blueprints announce a pioneer project in sustainable repair culture, where local authorities provide repair workshops. The celebrated pioneer project focuses on three repair areas: Clothes, Bicycles and Electronics.
Mehr Information über Ciaras Arbeit gibt es hier: https://ciara-portfolio.net/

Ciara GleanedBaggage

Jana Thiel
Meine künstlerische Arbeit baut inhaltlich auf meinem Studium der Gartenbauwissenschaften auf. Das Thema Kreislauf steht dabei im Vordergrund, denn es interessiert mich, wie aus vermeintlich totem Material durch verschiedene Zersetzungsprozesse neues Leben entsteht.
Was passiert mit unserem eigenen Körper nach dem Tod? Folgt unsere Bestattungskultur dem Recycling- und Kreislaufgedanken und gibt es naturverträgliche Wege, bestattet zu werden? Zu diesen und anderen Fragen werden während der Residenz ein Künstlerbuch und eine Installation entstehen, die sich künstlerisch damit auseinandersetzen, wie wir auch über den Tod hinaus für mehr Nachhaltigkeit, Umwelt- und Naturschutz sowie einen geringeren Rohstoff- und Energieverbrauch sorgen können. Diese Annäherung soll vorwiegend auf wissenschaftlicher, emotional neutraler sowie zukunftsgewandter und vor allem lebensbejahender Art und Weise, sowie im Austausch mit anderen Menschen erfolgen.

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Alexa Kreissl
Als architekturbezogen arbeitende Künstlerin beschäftige ich mich mit dem urbanen Raum, seiner Dynamik im ständigen Wandel, seinen Nischen, Brachen, Möglichkeiten und Ressourcen. Meine modularen adaptiven Strukturen sind Nutzungsvorschläge, die auf situative Gegebenheiten und Bedürfnisse reagieren und Wandel und Umnutzung implizieren.
Seit 2020 arbeite ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Architekturbezogene Kunst der TU Braunschweig (http://www.iak-tu-bs.de) und bin Promovierende am Leibniz-WissenschaftsCampus – Postdigitale Partizipation – Braunschweig (http://postdigitalparticipation.org) im Projekt Menschen, digitale Intelligenz und Wiederverwertung – gemeinsam Stadtleben gestalten mit dem Forschungsschwerpunkt „Ästhetische Transformation, Akzeptanz und konstruktives Potential gebrauchter Materialien“.
Ich möchte die Zeit in der Akademie dazu nutzen, mit verschiedenen Materialien zu experimentieren und kreislauffähige Materialkombinationen und Konstellationen zu entwerfen. Dies beinhaltet für mich, reversible Verbindungstechniken und wandelbare, adaptierbare Formen im Raum zu entwickeln und zu dokumentieren.

Alexa webseite

 

Der Vor-Ort Aufenthalt beginnt am 16. Juli. Am Sonntag, den 8. August veranstalten wir ein Offenes Atelier und laden alle Interessierten ein, zwischen 14 und 18 Uhr in die Akademie zu kommen, um Prozesse und Ergebnisse des Programms zu erleben und in den Austausch mit den teilnemenden Künstlerinnen zu treten. Die Ausstellung in Berlin eröffnet am 12. August im Projektraum ‚Im grünen Bereich‘.


Themenheft Suffizienz und Suffizienzpolitik erschienen

Erfahrungen aus unserer Arbeit zum Nachlesen

Die aktuelle Ausgabe der vierteljährlichen Heftreihe „Briefe – Zur Orientierung im Konflikt Mensch – Erde“ der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt e.V. setzt einen Schwerpunkt auf Suffizienz und Suffizienzpolitik.
Im Editorial wird explizit der Bezug zur Corona-Pandemie hergestellt, die als Zoonose in einem engen Zusammenhang mit dem extremen Druck steht, den unsere Wirtschaftsweise auf die natürlichen Lebensräume erzeugt. Leider ist die Klimakrise – oder auch Triple-Krise, wie Josef Settele vom UFZ argumentiert – angesichts der operativen Corona-Bekämpfung als politische Aufgabe stark in den Hintergrund geraten. Im Schwerpunktheft Suffizienz werden verschiedene politische Ansätze vorgestellt, welche Instrumente neben oder auch alternativ zu ‚Grünem Wachstum‘ dazu beitragen können, Ökosysteme zu erhalten und damit uns selbst zu schützen – nicht nur vor weiteren Pandemien, sondern auch vor Dürren, Überschwemmungen und anderen durch Klimawandel verstärkten Katastrophen.
Wir sind als Vertreter*innen der Akademie für Suffizienz mit einem Beitrag zu Sozialpolitik dabei. Wir bedanken uns bei der Evangelischen Akademie und bei Jörg Göpfert, dass er dieses wichtige Thema so breit aufgreift! Hier geht es zur gesamten Ausgabe.

   

Gemüsegarten goes Acker

Erste Saaten sind schon aufgegangen

Wir treiben unseren Anbau weiter und haben dafür die Fläche vergrößert. Die Kartoffeln sind nun flächenmäßig eingeplant und es bleibt genug Platz für alle Feingemüse. Auch das lang gewünschte Spargelbeet für Grünspargel ist nun angelegt. Als Schutz vor Wühlmäusen und vor Quecken haben wir überschüssige Regalböden eingegraben. Die Wege sind aus Häckselabfällen des Grünflächenamtes und bis zur Einsaat bzw Pflanzung haben wir den Boden mit Laub vom so genannten ‚Dorfputz‘ abgedeckt.

Nachher
Unsere Saatgutvermehrung klappt auch sehr gut. Was wir noch verbessern wollen, ist die Vereinzelung der minikleinen Samenkörner. Bei uns bleiben sie mit allerlei Pflanzenkleinteilen vermischt, was leider zu einer viel zu dichten Aussaat geführt hat. Wir werden verschiedene Siebe ausprobieren und freuen uns über Tipps, wie Saatgut ausgedroschen werden kann. In Äthiopien wurden die auch recht kleinen Teff-Körner sehr gekonnt mit einer Wurftechnik abgetrennt….


Thematisches Künstlerprogramm / Open Call

2021 findet unser Residenzprogramm zum Thema Kreisläufe / circular flows statt.

Wir laden KünstlerInnen aller Disziplinen zu Arbeitsaufenthalten im Zeitraum 16. Juli – 12. August 2021 ein. Im Mittelpunkt der diesjährigen Residenz und Ausstellung steht der Kreislauf, nicht als Sinnbild, sondern als praktisches Vorbild. Zirkuläres Wirtschaften, sogar die Circular Society sind Visionen dieser Zeit. Wir wollen Anlass und Raum bieten, um zu erforschen, was uns abhält, dieser Urform der Erscheinungen gerecht zu werden. Die Ausschreibung richtet sich an KünstlerInnen, die im Feld von Nachhaltigkeit und Wirtschaft arbeiten. Unter Nachhaltigkeit verstehen wir, ökologische Grenzen zu berücksichtigen und sich an sozialer Gerechtigkeit zu orientieren. Wirtschaft definieren wir als Organisation der Versorgung von Menschen. Die Art und Weise, wie wir Wirtschaften, ist entscheidend dafür, ob wir globale Grenzen einhalten können und ob soziale Gerechtigkeit möglich ist.

Alle Infos zur Ausschreibung hier.

Here is the call in english.

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Das Programm wird in Zusammenarbeit mit dem Neuköllner Projektraum 'Im grünen Bereich' umgesetzt, wo eine Präsentation der Ergebnisse stattfindet. Mehr unter http://im-gruenen-bereich.berlin. Die Einrichtung 'Kunst-Stoffe - Zentralstelle für wiederverwendbare Materialien' unterstützt das Programm mit Arbeitsmaterial, mehr unter www.kunst-stoffe-berlin.de. Der Heimatverein Tüchen-Reckenthin-Klenzenhof fördert das Programm mit einer Zuwendung.

 


Ein Raum der Ruhe

Unser Strohhaus ist nun als Yoga-Raum hergerichtet

Es hat eine Weile gedauert, bis der Innenausbau fertig geworden ist. Das lag auch daran, dass nicht ganz klar war, wie das kleine Haus am Besten genutzt ist. Schlafräume haben wir eigentlich genug, Medien gibt es an diesem Ende des Grundstücks nicht. Eine aquamarinblaue Auslegeware von der Grünen Woche 2019 gab uns dann den ausschaggebenden Hinweis: Das Strohhaus wird ein Ort der Ruhe, für Meditation und Yoga.

Yogaraum

Diese Vision hat uns sehr motiviert, so dass die letzten Arbeiten schnell erledigt waren. Die Ruhe im Raum ist wunderbar und durch das Fenster sieht man Vögel, die auf der Wiese herumstolzieren und picken. Spektakulär ist natürlich der Sonnenaufgang, aber dafür muss man derzeit sehr früh sein. Vielen Dank an Finja und Lukas, die zur Schonung des Teppichs zwei schöne Schilder gemalt haben: "Keine" "Schuhe"!


Bauanleitung für solares Dörrgerät

Zusammen mit der KlimaWerkstatt Spandau haben wir zwei Typen gebaut

Trocknen ist eine tolle Konservierungsmethode. Wenn man dazu die Sonne nutzt, ist sie auch noch klimaschonend bzw suffizient. Um die vielen Pflaumen, Birnen, Äpfel, Pilze, aber auch Teekräuter im Frühjahr schonend und ökologisch neutral zu trocknen, haben wir zwei Bautypen für ein solarbetriebenes Dörrgerät entwickelt und gebaut. Die Erfahrungen haben wir in einer Bauanleitung dokumentiert. Die Aktion fand in Zusammenarbeit mit der KlimaWerkstatt Spandau statt, als Teil des Projekts 'Gärtnern & Genießen im Falkenhagener Feld'. Beide Geräte wurden fast komplett aus vorhandenen Materialresten gebaut und funktionieren wunderbar. Wir können den Selbstbau nur empfehlen, hier findet ihr die Bauanleitung.

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Solar-Warmluftheizung

Wir haben eine Zusatzheizung aus Abfallmaterial gebaut

Endlich haben wir die Glasscheiben verbaut, die hier schon einige Jahre stehen. Sie sind aus der Insolvenzmasse eines Solarbetriebs. Nun dienen sie im weitesten Sinne ihrer Bestimmung: Wir haben eine Glasfassade vor den Südgiebel gebaut, um die durch die Sonne erwärmte Luft ins Haus zu leiten. Die L-Profile, aus denen wir die Rahmen geschweisst haben, mussten wir allerdings als Neuware kaufen. Rechts und links haben wir Dämmung hinter eine Holzverschalung eingebaut, diese Materialien sind auch aus einer Rettung.

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Nun sind endlich alle Wände und natürlich auch die obere Geschoßdecke des Haupthauses gedämmt und wir gewinnen direkt, ohne Umwandlungsaufwand Heizwärme aus der Sonne! Lediglich ein kleiner 12Volt-Lüfter mit Solarbetrieb wird zusätzlich benötigt, um die Warmluft abzunehmen. Wir sind sehr gespannt, wie effektiv die Heizung sein wird und wie sehr der Heizaufwand verringert wird. Ein Grund, sich auf den Winter zu freuen :)

 


KaufNix - Kommunikationsprojekt der Deutschen Umweltstiftung

Gastbeitrag über Suffizienz und die Arbeit der Akademie

Wer die Zukunft der Menschheit sichern will, muss weiteres Wirtschaftswachstum verhindern. Um Klimaschutz zu erreichen, muss Suffizienz statt Wachstum zur persönlichen, politischen und ökonomischen Prämisse werden. So heisst es auf der Webseite Kaufnix.net der Deutschen Umweltstiftung. Sie hat diese zweimonatige Kampagne gestartet zur Förderung einer Zukunft, die sich vom Mantra des Wachstums emanzipiert. Vorgestellt werden soll beispielhaftes Engagement und konkrete Tipps für individuelle Handlungsmöglichkeiten gegen umweltbelastenden Konsum.

Wir haben einen Beitrag über das Zusammenspiel der persönlichen, politischen und ökonomischen Ebene verfasst und stellen auf Wunsch der Umweltstiftung auch kurz die Akademie darin vor. Zur Kampagne und zum Beitrag geht es hier: kaufnix.net/suffizienz-statt-wachstum/

kaufnix


Video-Dokumentation der Offenen Ateliers 2019

Neues Video von Masa Hilcisim

Auch 2019 hat Masa wieder die Entstehung der Offenen Ateliers im Mai begleitet. Diesmal zeigt das Video wunderbar den Prozess, auch die verschiedenen Schwierigkeiten, z.B. mit dem sehr kalten Wind während dieser Tage, an denen wir viel draussen gearbeitet haben. Aber zum Schluss wird wie immer alles gut und wir geniessen zwei schöne Tage mit Gästen und anregenden Gesprächen! Danke liebe Masa für die Arbeit!

Das neue Video ist gut 3min lang und kann hier auf Masas vimeo-Profil angeguckt werden: Link zum Video 2019

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Die Offenen Ateliers 2018 sind hier dokumentiert: Link zum Video 2018

Hier ist der Film von 2015 hinterlegt, den Masa zusammen mit Cazim gemacht hat: Link zum Video 2015

Hier kann man den ersten Film der beiden über die Akademie von 2014 sehen: Link zum Video


Die Suche nach dem richtigen Maß 

Artikel in der Märkischen Allgemeinen Zeitung über die Akademie

Im Rahmen der WandelWoche 2018 haben wir eine Tour angeboten, die verschiedenen Arbeitsbereiche der Akademie vorgestellt und beim Imbiss mit den Gästen einen lebhaften Austausch über Aspekte ökologischen Wirtschaftens geführt. Sehr gefreut hat uns, das dieses Mal nicht überwiegend BerlinerInnen, sondern viele Menschen aus der Region zu Gast waren. Die Vernetzung wird immer dichter und wir freuen uns darauf, die geknüpften Kontakte zu vertiefen!

An diesem Tag hat uns auch Herr Atzenroth besucht, Redakteur bei der MAZ. Unter dem Titel 'Die Suche nach dem richtigen Maß' hat er einen sehr ausführliche Artikel mit schönen Fotos veröffentlicht. Er ist hier zum Download.


Politische Ökologie

Im Heft Nr. 149 der 'Reihe für Querdenker und Vordenkerinnen' ist ein Artikel erschienen, der die praktische Bedeutung von Lernräumen ökologischen Wirtschaftens für eine sozial-ökologische Transformation darstellt. Das beschriebene theoretische Modell ist von der praktischen Erfahrung mit der Entwicklung der Akademie für Suffizienz inspiriert.

Link zum Artikel

Theorie zur Praxis II

Im 2017 erschienenen Sammelband "Transformative Wirtschaftswissenschaft im Kontext nachhaltiger Entwicklung", herausgegeben von Pfriem et al, ist ein Aufsatz zur Praxis des Forschens im Kontext transformativer Wirtschaftswissenschaft veröffentlicht. Die Akademie für Suffizienz wird als Beispiel für ein praktisch-transformatives wissenschaftliches Vorgehen beschrieben. Der Aufsatz "Involviert-Sein: Oder wie transformative Wirtschaftswissenschaft die Praxis des Forschens verändert" kann hier heruntergeladen werden:

Link zum Aufsatz

 
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