Samstag, 4. April - Ökofilmtour 2020

Wir zeigen den Film ‚An den Rändern der Welt‘ und laden zur Diskussion

Wir sind wieder bei der Ökofilmtour dabei, dem Festival des Umwelt- und Naturfilms, das dieses Jahr zum 15. Mal stattfindet. Das Festival präsentiert Filme , die sich Themen wie globaler Umwelt- und Naturschutz, Bewahrung der Biodiversität, Klimaschutz – Energiewende, soziale Gerechtigkeit und gerechte Globalisierung und Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft widmen.

Angesicht der spürbaren Klimakrise – Stichwort regenlose Sommer und frostfreie Winter – wird die Frage drängender, ob wir auf dem richtigen Entwicklungspfad sind. Unser auf dauerhafter Übernutzung von natürlichen Ressourcen basierendes Wirtschaftsmodell wird brüchig, aber wie sehen Alternativen aus? Vielleicht können wir bei einem Blick in den globalen Süden etwas darüber lernen, wie menschliches Leben im Einklang mit der Mitwelt funktionieren kann.

Seit 25 Jahren reist der Fotograf Markus Mauthe an die ‚Ränder der Welt‘ und begegnet indigenen Gesellschaften. Er dokumentiert, wie sie von dem leben, was die Natur bietet und die Ökosysteme schonend behandeln. Der Film begleitet ihn nach Südsudan, Äthiopien, Malaysia und Brasilien. Er zeigt die drohenden Zerstörungen der dortigen Ökosysteme durch globale Konzerne und durch Folgen des Klimawandels. Doch die Völker dort beginnen, sich gegen die Zerstörung ihres Lebensraums zu wehren. Ein Trailer kann auf der Seite www.raender-der-welt-film.de/trailer angeschaut werden. Im Anschluss an den Film sind alle Gäste zu Imbiss und Diskussion eingeladen.

Der Film war Eröffnungsfilm des Filmfestivals. Wer ihn dort verpasst hat, kann ihn bei unserer Aufführung sehen, die in Kooperation mit der Abteilung Naturschutz und Brandenburger Naturlandschaften des Landesamtes für Umwelt (LfU) organisiert wurde. Mehr Informationen zum Festival und das gesamte Programm unter www.oekofilmtour.de.

 


Samstag, 15. Juni - Erdkontikibau

Wir wollen aus Strauchschnitt selber Holzkohle für Terra Preta herstellen

Unser wasserloses Toilettensystem funktioniert sehr gut und nun wollen wir einen nächsten Schritt machen, um die anfallenden Ressourcen optimal zu nutzen. Wir werden ein Erdkontiki bauen, um damit selber Holzkohle herzustellen und diese zusammen mit dem Urin aus dem Toilettensystem für die Herstellung von Terra Preta einzusetzen. Das ist gleichzeitig eine sinnvolle Verwendung für den Baum- und Strauchschnitt, der für die Öfen oder für Totholzhecken zu klein und für unseren kleinen Biomeiler zu groß ist.

Feuer

Kein Erdkontiki, aber schön zum Drumrumstehen

Als Anleitung beziehen wir uns auf Erfahrungen des Ithaka-Instituts. Beachtet werden sollten die richtigen Verhältnisse von Durchmesser und Tiefe. Sinnvoll ist auch, den Kontiki mit Lehm auszukleiden, damit das Ablöschwasser stehen bleibt. So kann es zum Schluß abgeschöpft und verwendet werden.

Am Samstag vormittag werden wir uns der Theorie widmen und den Ort festlegen. Nachmittags wird der Kontiki gebaut und abends wollen wir dann einen Testlauf machen. Wer dabei sein möchte, Erfahrungen einbringen und mitnehmen, ist herzlich willkommen! Übernachten ist natürlich auch möglich. Kosten gibt es wie immer keine, freiwillige Beiträge jeder Art sind willkommen.

 


Künstler*innenprogramm startet am 19. Juli

Die teilnehmenden Künstler*innen stellen sich vor

Das Thema der diesjährigen Residenz ‚Wege zur Nachhaltigkeit‘ wird von drei Künstler*innen für vier Wochen in der Akademie bearbeitet, ein Einblick in die Prozesse bietet sich beim Offenen Atelier am Sonntag, den 11. August. Ergebnisse werden wieder in einer Ausstellung im Projektraum Group Global gezeigt, die Vernissage ist am 16. August. Teilnehmende Künstler*innen sind dieses Jahr Krisztina Fazekas-Kielbassa, Elke Kupfer und Sophie Gnest. Sie werden sich in den nächsten Wochen hier vorstellen.

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Elke Kupfer1 klein


 

 Kristina Respekt

Den Anfang macht Sophie Gnest:

Als Kommunikationsdesignerin interessiere ich mich für den gesellschaftlichen Wandel durch soziale Innovationen und deren Marketing sowie durch co-kreative Prozesse. Als Tanzpädagogin möchte ich Menschen körperliche und gemeinschaftliche Erfahrungen mitgeben und die Fantasie anregen. Ich bewege mich immer wieder zwischen eigenen Kreativprozessen und dem gemeinsamen Kreativsein, sei es in der Gestaltung oder im Tanz. Gemeinsame Kreativmomente können bei Teilnehmenden die Fantasie anregen, den Wandel denkbar machen und darin bestärken, diesen mitzugestalten. Während der Residenz möchte ich herausfinden, welche Rolle Gestalter*innen in einer Postwachstumsgesellschaft spielen könnten. Ich werde Grafiken entwerfen, die sich heutiger Marketingstrategien bedienen aber gegensätzliche Ziele verfolgen, wie die radikale Ehrlichkeit, die Stärkung des Selbstvertrauens oder der Gemeinschaft.

 

Elke Philomena Kupfer

Elke sammelt Plastikeinkaufstüten von Menschen, die sie umgeben und arbeitet sie mit verschiedenen Techniken auf die Leinwand, gibt ihnen eine neue Bestimmung. Sie tütet die Menschen sozusagen auf der Leinwand ein, kleidet sie mit der auf Plaste gedruckten Werbung ein, mit der Frage danach, wie blind uns die Konsumgesellschaft macht. Im Rahmen ihres Aufenthalt wird sie gebrauchte Plastikprodukte aus der Akademie für Suffizienz nutzen, um mit den Menschen der Region und den Künstlern vor Ort in einen Dialog zu kommen.
In diesem Prozess wendet sie lang erarbeitete Techniken an, um die gesammelten Materialien gleichwertig in die Leinwand einzuarbeiten. Eine wichtige Rolle hat dabei der Austausch mit den Menschen im Dorf. Sie freut sich schon auf Begegnungen und auf Menschen, die Lust haben, portraitiert zu werden.

 

Krisztina Fazekas-Kielbassa

Ich glaube, dass sich die Welt an einem ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Punkt befindet, an dem wir Nachhaltigkeit wählen und Verantwortung für unser Handeln übernehmen müssen. 2009 setzte ich erstmals meine künstlerischen Fähigkeiten in Bezug auf Nachhaltigkeit in die Praxis um, als ich zusammen mit der Umweltschutzabteilung und der ungarischen Umweltorganisation Ökotárs die Kommunikationskampagne zur selektiven Abfallentsorgung am Budapest Flughafen entwickelt und organisiert habe. Nachhaltigkeit ist ein Teil meines Alltags und ich möchte, dass sie auch immer mehr Teil meiner künstlerischen Praxis wird.
Während der Residenz möchte ich mit der Kombination aus Recyclingmaterial und Fotoprojektion experimentieren. Ich habe vor, eine Fotoserie zu verwenden, die ich 2016 fotografiert habe und die zeigt, wie Obdachlose aus recycelten und natürlichen Materialien Häuser schaffen. Das fertige Kunstwerk ist als Installation geplant.


Sa. 2. & So. 3. Mai

Wir bieten eine kontaktlose Open Air Ausstellung

Als die diesjährigen Offenen Ateliers Brandenburg wie jedes Jahr für Anfang Mai geplant wurden, war eine Pandemie noch nicht absehbar. Nun ist die Zeit herangerückt und wir müssen uns der Frage stellen, was sinnvoll ist. Der Hauptveranstalter Kulturland Brandenburg hat bereits eine Verlegung auf Oktober angekündigt. Auch wir sind der Meinung, dass die Veranstaltung im geplanten Umfang und Setting nicht durchgeführt werden kann.

Wir möchten Bewohner*innen der Region trotzdem herzlich einladen, im Rahmen einer Fahrradtour oder anderer Betätigung an der frischen Luft am Gelände anzuhalten. Dort können sie einzeln und im Freien eine kleine Werkschau besichtigen. Gerne möchten wir dazu beitragen, ein wenig Abwechslung und Inspiration in den teils recht herausfordernden Alltag mit den geltenden Beschränkungen zu bringen.

Natürlich achten wir dabei auf die Einhaltung des Infektionsschutzes und bitten Besucher*innen, die Abstandsregeln einzuhalten. Eine Möglichkeit zum Händewaschen ist verfügbar.

Wir freuen uns darauf, Sie und Euch bald wieder in alter Gastfreundschaft begrüßen zu dürfen!

 AfS2020 2 Foto: findus

 

 


4. & 5. Mai - Offene Ateliers Brandenburg

Atelierstandorte, Werkstätten und Kulturlabore in der Prignitz laden ein!

Auch dieses Jahr zeigen wir im Rahmen der Offenen Ateliers am 4. und 5. Mai eine Gruppenausstellung. Dieses Mal sind fünf Künstlerinnen und Künstler beteiligt und bringen Perspektiven aus verschiedenen Teilen der Welt in die Prignitz. Die unterschiedlichen Medien und Herangehensweisen ergänzen sich zu einer facettenreichen Sicht auf das Zusammenspiel von Stadt und Land.

Von 12-19 Uhr kann die Präsentation besucht werden. Außerdem kann das Gelände der Akademie besichtigt werden und ein paar Häppchen gibt es auch. Eine Übersichtskarte mit allen Standorten und einem Lageplan ist hier zum herunterladen:

Standorte    Lageplan

AfS2 Offene Ateliers2019  Foto: findus

Mit Arbeiten von:
Amy J. Klement: Bei ihrer Arbeit als bildende Künstlerin und Performerin fasziniert Amy J. Klement folgendes: Mythen, Mathematik, externe Hüllen, und Handarbeit. Die Performance von Geduld, besonders im offenen Raum spielt auch eine wichtige Rolle. Ihre Objekte, Sozialen Plastiken und Performances widerspiegeln die Metamorphose der Symbole und Mythen, der Sprache und Auftritte. Für die Offenen Ateliers in der Akademie für Suffizienz entwickelt sie eine Skulptur aus Abfallmaterial, mit dem Titel, “Was ist das Gegenteil von einem Raubtier?”, spielt dabei mit der ursprünglichen Nutzung des Materials und verwandelt es, um seine Schönheit zu offenbaren.

Ilja Drewniok: Der Filmemacher und Sounddesigner Ilja Drewniok arbeitet in Berlin mit verschiedenen Theaterprojekten zusammen. Für die Offenen Ateliers entwickelt er die Soundinstallation „Hin & Wieder“, die imaginierte Szenen aus der Vergangenheit des Geländes in die Gegenwart holt. An verschiedenen Orten auf dem Gelände können Besucher*innen in eine andere Zeit eintauchen.

findus: In seiner Fotografie fängt er geduldig ungewöhnliche Perspektiven ein. Mit der Kamera still zu beobachten und auf den richtigen Moment zu warten ist sein Weg, gewöhnliche Dinge mit anderen Augen zu sehen, diese Perspektiven festzuhalten und mit uns zu teilen. Im Rahmen der Offenen Ateliers 2019 zeigt er ältere und neue Arbeiten. Die Bilder bieten Einblicke in ferne Welten und rücken die Poesie des Alltags ins Licht. Sie entstehen überwiegend auf Reisen und sind inspiriert von den vermeintlichen Gegensätzen von Stadt und Land.

Masa Hilcisin: Masa Hilcisin is a filmmaker, video artist, and film pedagogist. She has been committed to making films on social issues and different aspects of violation of human rights for over a decade. She is engaged in supporting community art and delivers creative video workshops for women and girls on regular basis. At the Open Studio 2019, Masa presents a video. The images represent visual exploration of personal entity in relation to feelings, body, and sexuality. In this work, Masa used real footage and stop-motion.

Corinna Vosse: Corinna Vosse ist Soziologin und Projektemacherin. Sie hat viele Jahre in New York Performances und Installationen entwickelt. Seit einigen Jahren arbeitet sie zum Thema Wirtschaft als soziale Organisation und erforscht diesen Gegenstand in Texten, sozialen Skulpturen, Installationen und Objekten. Viel Inspiration zieht sie aus ausgesonderten Artefakten unseres Wirtschaftssystems. Anlässlich der diesjährigen Offenen Ateliers fertigt sie eine Skulptur für den Außenraum.

Die Akademie für Suffizienz lädt Gäste neben dem Besuch der Ausstellung auch zu einem Gelände-Rundgang ein. Besichtigt werden kann ein Lehm-Strohhaus in selbsttragender Bauweise, ein Trockentoiletten-System und verschiedene Formen des angewandten Upcyclings. Als Erfahrungsraum für ökologisches Wirtschaften lädt die Akademie ein, sich der zerstörerischen Wirkungen unserer derzeitigen Wirtschaftsweise bewusst zu werden und Alternativen kennen zu lernen.

Wir freuen uns auf euren Besuch!

 

Spendenaktion für das Kidane Mehret Childrens Home

Wir sammeln Geld für Geräte für die Großküche

Nachdem unser geplanter Äthiopienabend wegen der Maßnahmen für den Infektionsschutz leider abgesagt werden musste, haben wir trotzdem schon mal ein Konto eingerichtet, um Spenden sammeln zu können. Es sind auch schon über 1000 Euro eingegangen und wir werden das Geld in Kürze nach Äthiopien übersenden. Zwischenzeitlich waren wir mit der dortigen Leitung, Schwester Ludgarda, im Austausch. Die Pandemie ist mittlerweile in Äthiopien angekommen und die Schulen sind geschlossen.
Die fast 100 Kinder sind nun also auf das Waisenhaus beschränkt, was für die Kinder und natürlich auch für die wenigen Mitarbeiterinnen eine große Herausforderung darstellt. Unsere Spende kommt dann jedenfalls wie gerufen, da dadurch natürlich auch noch mehr Druck auf die Küche entsteht. Geplant ist die Anschaffung eines neuen Brotbackofens und eines Rührgeräts für die Teigherstellung, die bisher per Hand erfolgte – sehr viel Arbeit für die großen Mengen an Brot, die benötigt werden. Wenn die Anschaffungen getätigt sind, berichten wir euch darüber. Wer noch spenden möchte, kann sich einfach melden und erhält dann alle Informationen.

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Sa. 2. & So. 3. Mai - Offene Ateliers Brandenburg

Gruppenausstellung mit Videokunst, Installation, Fotografie und Food-Art

Die Akademie ist wieder bei den „Offenen Ateliers Brandenburg“ vertreten. Gemeinsam mit 16 anderen Atelierstandorten in der Prignitz präsentieren wir Kunst aus der Region und bringen internationale Perspektiven in die Region.

Wir zeigen auch dieses Jahr eine vielfältige Gruppenausstellung in mehreren Räumen und im Außenbereich. Zu erleben sind Fotografie, Videokunst, Installation und jeweils um 17 Uhr eine Food-Art Aktion. Auf Wunsch werden Führungen durch das Projekt angeboten und die Arbeit der Akademie zu Fragen sozial-ökologischer Nachhaltigkeit vorgestellt. Natürlich gibt es auch einen kleinen Imbiss. Wir freuen uns auf Euren Besuch!

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Foto: findus

 

 


Samstag, 23.3. - Ökofilmtour 2019

'System Error' am Samstag, 23. März um 19 Uhr in der Akademie für Suffizienz

Das 14. Festival des Umwelt- und Naturfilms – die Ökofilmtour 2019 kommt dieses Jahr erstmalig auch in die Akademie für Suffizienz. Das Festival zeichnet Filme aus, die sich Themen wie globaler Umwelt- und Naturschutz, Bewahrung der Biodiversität, Klimaschutz – Energiewende, Erneuerbare Energien statt fossiler Energieträger, soziale Gerechtigkeit und gerechte Globalisierung, Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft und Frieden in der Welt widmen. 146 Fernseh- und Kinofilme aus dem gesamten deutschsprachigen Raum wurden für die 14. Ökofilmtour eingereicht. Eine siebenköpfige Auswahljury des FÖN e.V. hat daraus 46 Kino- und Fernsehfilme sowie 12 Kurzfilme für die Präsentation im Rahmen des Festivals ausgewählt.

Wir zeigen in Zusammenarbeit mit dem Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe - Brandenburg des Landesamtes für Umwelt den Dokumentarfilm 'System Error' von Florian Opitz aus dem Jahr 2017. Der Film greift Fragen nach wirtschaftlichem Wachstum und den zerstörerischen Folgen auf. Der Film befragt Akteure des globalen Wirtschaftssystems, die von den Möglichkeiten des Kapitalismus fasziniert sind. Ebenso kommen Kritiker*innen zu Wort, die diesen Irrsinn entschlüsseln, wie der Wirtschaftstheoretiker Tim Jackson oder - Karl Marx, der schon vor 150 Jahren prophezeite, dass ein System wie der Kapitalismus, das unaufhörlich alle Lebensbereiche durchdringt, die Natur verschlingt, sich am Ende selbst zerstört.

Das gesamte Festivalprogramm kann unter www.oekofilmtour.de eingesehen werden.

 


Montag, 17. - Freitag, 21. Juni - Lehmbau-Woche

Die Wandheizung wird hofseitig eingebaut

Nachdem wir im letzten Jahr schon zwei Tonnen Lehm im Haus verbaut haben, geht es dieses Jahr auf der Hofseite weiter. Wir profitieren natürlich von der Erfahrung und haben auch diesmal einen super Anleiter dabei. Sebastian Wiemer hilft uns bei allen Schritten. Wir hoffen, dass wir in der Woche soweit kommen, dass alle Zimmer an die Wandheizung angeschlossen werden. Bis wir die Wände so fein verputzen, dass wir sie auch streichen können, vergeht wahrscheinlich noch ein Jahr...

Oder ihr kommt alle und helft! Wer den ökologischen Baustoff Lehm besser kennenlernen möchte, hat hier die Gelegenheit. Wie immer gibt es allerbeste Verpflegung, bis dahin schon frisch aus dem Garten. Außerdem natürlich viele Tipps und Infos zum ökologischen Wirtschaftens in Theorie und Praxis.

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15. & 16. Juni - Brandenburger Landpartie

Führungen und Verkostungen am Samstag und Sonntag von 12-18 Uhr

Wir nehmen dieses Jahr zum ersten Mal an der Brandenburger Landpartie teil. Die Tradition der Landpartie gibt es seit 1994 in Brandenburg. Mittlerweile sind über 200 Betriebe dabei. Die Veranstaltung will Verbraucher*innen Einblicke in die verschiedenen Aspekte der Landwirtschaft ermöglichen und Anbau, Verarbeitung und Vertrieb erlebbar machen.

In der Akademie gibt es eine Verkostung verschiedener Aufstriche und Kräuterpasten sowie von Obstweinen aus eigener Erzeugung. Am Samstag bieten wir eine Führung an, mit Anschauung und Hintergrundinformationen zum Strohballenbau und zu wasserlosen Sanitärsystemen. Am Sonntag findet nachmittags zusätzlich ein Workshop zur Herstellung von Obstwein statt.

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Mehr als Hunderttausend Besucher nutzten laut Veranstalter in den vergangenen Jahren die Brandenburger Landpartie für eine Entdeckungstour. Prignitzer Höfe sind allerdings kaum vertreten: Neben der AfS sind nur zwei weitere Betriebe aus diesem Landkreis dabei. Infos zum gesamten Programm unter brandenburger-landpartie.de.

 


Offene Ateliers 2018 


Eindrücke aus dem diesjährigen KünstlerInnenprogramm

Der vierwöchige Aufenthalt der diesjährigen Gäste, Irene Hoppenberg, Matthias Fritsch und Kirsten Wechslberger, war sehr poduktiv. Es entstanden Arbeiten in unterschiedlichen Disziplinen. Der Rahmen hat den KünstlerInnen offenbar starke Anregungen zum Thema Boden geben können.

Entsprechend lebendig war die Werkschau vor Ort und auch die Ausstellung der fertigen Arbeiten im Projektraum Group Global. Eine weiterentwickelte Version der Videoarbeit von Matthias Fritsch, ergänzt um eine Livevertonung und einen Off-Kommentar von Haiko Pieplow, ist hier verlinkt.

Nach dieser gelungenen Programmrunde freuen wir uns schon, bald die Ausschreibung für 2019 zu veröffentlichen. Wir danken dem Heimatverein Tüchen-Reckenthin-Klenzenhof für die Unterstützung!


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Irene Hoppenberg                                      Installation von Kirsten Wechslberger

 

Thematische Schreibklausur: 11. - 14. September

Raum und Zeit für die Arbeit an Texten zur Transformation von Wirtschaft

Über Wirtschaft schreiben kann man auch in der Uni oder im Büro – aber ein kritischer Blick fällt oft leichter aus der Entfernung und neue Gedanken entwickeln sich oft aus dem Austausch. Wachstumszwänge, Ordnungspolitik, Konsummuster, Produktionsweisen – wo liegen die Probleme und was sind (Teil)-Antworten?

Um kritisches Denken und Schreiben über ökonomische Fragen zu fördern, organisieren wir in der Akademie für Suffizienz thematische Schreibklausuren. Wir laden an einen Ort, wo herrschende Wirtschaftsorganisation hinterfragt wird und alltagstaugliche Antworten gesucht werden. Für die theoretische Arbeit gibt es Rückzugsraum und eine Themenbibliothek.

Am Mittwoch, 11. – Samstag 14. September ist die Akademie offen für alle, die wirtschaftskritisch arbeiten. Beiträge zu Kosten und Aufwand werden selbst gewählt. Wir bieten Unterkunft und organisieren eine Tagesstruktur mit festen Zeiten zum Schreiben, Austauschen und Sein. Gemeinsam mit den Anwesenden wollen wir eine Umgebung gestalten, die beim Schreiben inspiriert und beflügelt!

Kirschbaumtafel

Nachfragen und Anmeldungen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


Freitag, 14. Dezember: Verkostung

Auch dieses Jahr haben wir in der Akademie allerlei Leckeres für den Winter konserviert

Am Freitag, den 14.12. ab 19 Uhr laden wir FreundInnen, NutzerInnen und Interessierte ein, die diesjährigen Ernten zu verkosten. Neu im Programm sind dieses Jahr eingekochte Tomaten, Tomatenchutney und getrocknete Tomaten. Außer Tomaten gab es trotz der Trockenheit eine sehr gute Obst- und Beerenernte. Wir können euch also mit einem tollen Sortiment an leckeren Weinen erfreuen! Außerdem möchten wir mit Euch über Ideen für das Programm in 2019 sprechen.

Wir freuen uns auf Euch! Die Verkostung findet im Berlin Büro der Akademie statt, in der Kaskelstr. 17 in 10317 Berlin (S-Bahnhof Nöldnerplatz).

  Trauben


Gartenarbeiten für das Frühjahr

Die Beete sind für die nächste Aussaat vorbereitet.

Die letzten Möhren, Rote Beete und Kürbisse sind geerntet und die Beete konnten für die Aussaat im Frühjahr bearbeitet werden. Wir haben aus unserer Strategie im letzten Frühjahr wieder etwas neues gelernt. Das Abdecken mit einer dicken Laubschicht hat sehr gut funktioniert, darunter sind alle Pflanzenreste schön verrottet und große Wurmkolonien entstanden. Allerdings emfielt es sich, nach dem Abdecken im Frühjahr nicht gleich einzusäen, sondern erst die wilden Saaten keimen zu lassen: Wir haben im Sommer sehr mit einer Übermacht an Rucola und ein paar anderen wüchsigen Sorten gekämpft.

Der Kohl durfte noch ein bischen stehen bleiben. Nächste Schritte sind dann Baumschnitt, einige Sträucher müssen vorm Austrieb umgepflanzt werden. Aber bis dahin ist noch Zeit, die wir mit den konservierten Ernten des Jahres gut überbrücken werden!

Garten Herbst2019

 


Arbeitsaufenthalte für KünstlerInnen

Open Call "Wege zur Nachhaltigkeit"

Zusammen mit Group Global 3000 und Kunst-Stoffe - Zentralstelle für wiederverwendbare Materialien laden wir KünstlerInnen aller Disziplinen zu Arbeitsaufenthalten im Zeitraum 19. Juli bis 15. August 2019. Im Anschluss findet vom 16.8. – 25.10. eine Gruppenausstellung im Projektraum Group Global 3000 in Berlin statt.

Viele Menschen suchen Erfüllung im Konsum. Manche Menschen suchen und praktizieren bereits ein Leben im Einklang mit den Grenzen unserer Erde. Begleitet werden sie auf diesem Weg von Ratschlägen, Vorbildern, Anregungen und Dogmen. Wie entscheiden wir, was überzeugt uns? Wie sieht ein zukunftsfähiger Lebensstil aus zu einer ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltigen Gesellschaft?

Residenz und Ausstellung thematisieren diese Suche nach Wegen zur Nachhaltigkeit, die Hindernisse und Umwege, die Zweifel und Überzeugungen. Die Ausschreibung richtet sich an KünstlerInnen, die im Feld von Nachhaltigkeit und Wirtschaft arbeiten. Unter Nachhaltigkeit verstehen wir, ökologische Grenzen zu berücksichtigen und sich an sozialer Gerechtigkeit zu orientieren. Wirtschaft definieren wir als Organisation der Versorgung von Menschen. Die Art und Weise, wie wir Wirtschaften, ist entscheidend dafür, ob wir globale Grenzen einhalten können und ob soziale Gerechtigkeit möglich ist.

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Bückpalme. Foto: Tom Albrecht, Group Global 3000

Reisekosten müssen von den TeilnehmerInnen getragen werden. Wir möchten nicht zu klimabezogenen Problemen von Flugreisen beitragen. Deswegen bevorzugen wir Bewerbungen aus Regionen, von wo aus mit dem Zug angereist werden kann. Wir unterstützen bei Bedarf die Bewerbung um Reisestipendien. Die Arbeitsaufenthalte liegen im Zeitraum 19. Juli bis 15. August 2019.

Die Ausschreibung zum Herunterladen findet sich hier. Bewerbungsschluss ist der 10. März.


Markt der Möglichkeiten in Kyritz

Am 31. August stellen wir von 10-15 Uhr auf dem Marktplatz die Akademie vor.

Beim Markt der regionalen Möglichkeiten auf dem Kyritzer Marktplatz präsentieren sich zukunftsweisende Initiativen, solidarische Projekte und ökologisch nachhaltige Unternehmen sowie Kunsthandwerk und Kultur. Der Markt der regionalen Möglichkeiten dient der Vernetzung der Region. Er ist aber auch darüber hinaus eine Plattform für den Austausch und die Öffentlichkeitsarbeit der Beteiligten. 2019 ist das Motto des Marktes „Vielfalt gestalten“, es werden alltagstaugliche Ansätze vorgestellt, dem Artensterben etwas entgegen zu setzen.

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Wir bieten auf dem Markt der Möglichkeiten unsere Obstweine zur Verkostung an und erklären, wie die Obstweinherstellung funktioniert. Außerdem stellen wir verschiedene Modelle wasserloser Toiletten vor, die wir in der Akademie gebaut haben und nutzen. Das gesamte Programm und Informationen zu den beteiligten Projekten auf der Webseite des Veranstalters PrignitzWandeln.

Aufbau eines Biomeilers

Wir verwerten das im Dorf anfallende Laub

Die vorhandene Lehmgrube bietet einen guten Platz, um die Menge an Laub (2 LKW Anhänger voll) kompakt unterzubringen, ohne einen Berg aufschichten zu müssen. So können auch größere Mengen an Laub genutzt werden. Als Wärmetauscher dienen die Heizungsrohre, die wir für die Wandheizung gekauft, aber dieses Jahr noch nicht eingebaut haben.

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Eine solarbetriebene Umwälzpumpe transportiert das erwärmte Wasser in das gleich nebenan liegende Strohhaus. So wird der Raum mit Wärme versorgt und kann endlich das ganze Jahr genutzt werden! Wenn das Material umgesetzt ist, dient es noch als Mulch unter den Beerensträuchern. Wir sind gespannt, ob das System bei uns auch so gut funktioniert, wie in den vielen Beispielen beschrieben.


Samstag, 15. September: Ansätze ökologischen Wirtschaftens erleben

Die Akademie für Suffizienz ist wieder Teil der Wandelwoche

Bei dem Besuch in der Akademie für Suffizienz tauschen wir uns aus über die Themen Ökologische Ökonomie, Suffizienz, ökologisches Bauen, Kreislaufwirtschaft, Low-Tech sowie Anbau und Verarbeitung von Nahrungsmitteln.

Zunächst gibt es eine Einführung in die Gedankenwelt der Ökologischen Ökonomie und der Wachstumskritik. Vor diesem theoretischen Hintergrund besichtigen wir die verschiedenen Praxisbereiche in der Akademie: Ökologisches Bauen, Kreislaufwirtschaft, Low-Tech, Anbau und Verarbeitung. Anschließend können BesucherInnen selber tätig werden und z.B. bei der Obstweinherstellung mitmachen oder Ernten verarbeiten. Einen Imbiss gibt es natürlich auch. Wer möchte, kann nach Absprache Übernachten.

Die Tour beginnt um 14 Uhr in der Akademie in Reckenthin. Die Anfahrt geht mit Regio-Bahn und dem Rad: RE6 ab Spandau (Abfahrtszeit: 11:22h) oder ab Hennigsdorf (Abfahrt: 11:52) bis Pritzwalk (Ankunft: 13:20h). Von da sind es ca. 40 Min. mit dem Rad zur Akademie. Wegbeschreibung unter www.akademie-suffizienz.de/kontakt. Wer mit dem Auto kommt, kann gerne freie Plätze angeben, dann koordinieren wir Mitfahrgelegeneheiten koordinieren. Wir freuen uns auf euren Besuch! Anmeldung bitte unter corinna.vosse/aett/posteo.de.

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Die Wandelwoche findet 2018 zum 4. Mal statt. Sie zeigt Ideen und Projekte für ein anderes Leben und Wirtschaften jenseits von Wachstumsimperativen und Profitstreben. Genossenschaften und Kollektive, Solidarische Landwirtschaft und Gemeinschaftsgärten, Ressourcenpools und Open Source, Wohnprojekte und Kommunen, Food-Sharing und Repair Cafés – Beispiele für die Vielfalt an kreativen und konstruktiven Alternativen zu grenzenlosem Wachstum und Ressourcenausbeutung gibt es viele in Berlin und Brandenburg. Die VeranstalterInnen organisieren Touren, Workshops und Vorträge zu diesen Themen. Das gesamte Programm gibt es unter https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2018/. Wir bedanken uns für die tolle Organisation!


Wege zur Nachhaltigkeit - Offene Ateliers und Ausstellung

Stadien und Ergebnisse des vierwöchigen Arbeitsaufenthaltes werden vorgestellt

Krisztina Fazekas-Kielbassa, Elke Kupfer und Sophie Gnest haben am diesjährigen Künstler*innenprogramm zum Thema 'Wege zur Nachhaltigkeit teilgenommen und ihre Erfahrungen und Prozesse in einer ersten Veranstaltung am  Sonntag, den 11. August im Rahmen eines  Offenen Ateliers in der Akademie gezeigt.

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Nun werden die Arbeiten in einer Ausstellung im Projektraum Group Global 3000 gezeigt. Zur Vernissage am 16.8. um 19 Uhr spielt das Trio Salama auf, mit Gitarren, Ukulelen, Schlagwerk und mehrstimmigem Gesang. Sophie Gnest präsentiert die Performance "Körper sucht Nachhaltigkeit". Die Ausstellung ist immer Freitags von 17 - 20 Uhr geöffnet, die Adresse ist Leuschnerdamm 19, 10999 Berlin.

Begleitet wird die Ausstellung von einer Reihe mit Vorträgen und Künstlergesprächen. Das detaillierte Programm kann auf der Webseite vom Projektraum Group Global 3000 abgerufen werden.

   

29. August -1. September: Schreibklausur

Raum und Zeit für die Arbeit an Texten zur Transformation von Wirtschaft

Über Wirtschaft schreiben kann man auch in der Uni oder im Büro – aber ein kritischer Blick fällt oft leichter aus der Entfernung. Wachstumszwänge, Ordnungspolitik, Konsummuster, Produktionsweisen – wo liegen die Probleme und was sind (Teil)-Antworten? Vieles weist auf die Notwendigkeit einer Transformation der Wirtschaft, aber wenig geschieht.

Um kritisches Denken und Schreiben über ökonomische Fragen zu fördern, organisieren wir in der Akademie für Suffizienz thematische Schreibklausuren. Wir laden an einen Ort, wo herrschende Wirtschaftsorganisation hinterfragt wird und alltagstaugliche Antworten gesucht werden. Für die theoretische Arbeit gibt es Rückzugsraum und eine Themenbibliothek.

Von Mittwoch, 29. August bis Samstag, 1. September ist die Akademie offen für alle, die wirtschaftskritisch arbeiten. Gemäß unserer beitragsökonomischen Organisation werden Teilnahmebeiträge selbst gewählt. Wir bieten Unterkunft und organisieren eine Tagesstruktur mit festen Zeiten zum Schreiben, Austauschen und Sein. Gemeinsam mit den Anwesenden wollen wir eine Umgebung gestalten, die beim Schreiben inspiriert und beflügelt!

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Eingeladen sind ausdrücklich nicht nur WissenschaftlerInnen, sondern alle, die an Texten arbeiten - für Bildungsarbeit, Presse, Informationsmaterial u.a. Die Einladung ist hier zum Download.

Nachfragen und Anmeldungen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 
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