Internationales Baucamp vom 30.7. - 12.8. 2017

Zusammen mit Freiwilligen des Internationalen Bauordens haben wir das Strohballengebäude verputzt und andere Bauprojekte realisiert

Im zweiten Jahr dieser Kooperation mit dem Internationalen Bauorden stand die Fertigstellung des Strohballenversuchsgebäudes im Vordergrund. Das Gebäude musste wetterfest gemacht werden, auch der Innenausbau wurde begonnen. Außerdem konnten kleinere Baustellen abgeschlossen werden, wie die Sanierung der Lehmwände in der Scheune und eine Überdachung für den Holzlagerplatz. Große Freude macht uns auch das neue Fenster im Esszimmer!

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Neben leckerer Verpflegung gab es auch diesmal Ausflüge zum See, Spiele und abendlichen Spaß!

Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Projekt zusammen mit dem Internationalen Bauorden durchführen konnten. Er bringt interessierte Freiwillige aus ganz Europa mit sozialen Projekten zusammen, die Hilfe bei Bauvorhaben brauchen. Mehr Informationen auf der Webseite des Bauordens.


Samstag 23. Juni - Erdfest

Die Erde und das Leben feiern

Rund um die Mittsommernacht steht die Natur in voller Blüte, die Tage sind lang und hell, und die Menschen treibt es nach draußen. Überall können dann »Erdfeste« stattfinden: Menschen kommen zusammen und feiern die Rätselhaftigkeit der Natur, von der wir Teil sind.

In der Akademie für Suffizienz laden wir am 23. Juni zum Erdfest. Wir nehmen den Termin zum Anlass, um ein Erd-Kontiki anzulegen und in Betrieb zu nehmen. Dazu begeben wir uns auf die Spuren alten Wissens über die Wahrung fruchtbarer Böden.


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Im Rahmen der »Erdfest«-Initiative werden vom 22. bis 24. Juni 2018 bundesweit und in weiteren Ländern zahlreiche Veranstaltungen stattfinden, die die Verbindung von Mensch und Natur erkunden.
Eine Übersicht über die Veranstaltungen gibt es unter www.erdfest.org/de/initiativtraegerinnen


28. August – 1. September: Schreibklausur

Raum und Zeit für die Arbeit an Texten zur Transformation

Wer kennt das nicht, die Arbeit soll fertig werden, der Text abgegeben, und irgendwie weiß man auch, was man sagen möchte - aber das Schreiben geht nicht voran. Wie so oft hilft es auch in diesem Fall, sich mit Gleichgesinnten zusammen zu schließen. Zusätzlich unterstützend wirkt eine Tagesstruktur, in der das Schreiben feste Zeiten hat und es dazwischen belohnende Momente gibt. Wenn ich mich dann noch zwischendurch über Gedanken, Erkenntnisse und Probleme austauschen kann, ist die Mischung perfekt für eine produktive Schreibklausur.

Dazu laden wir ein, in einer offenen Woche von Montag bis Freitag. Die Aufenthaltsdauer kann frei gewählt werden, die Teilnahme erfolgt im üblichen beitragsökonomischen Rahmen der Akademie für Suffizienz (nachzulesen unter Idee). Besonders willkommen sind Arbeiten, die sich mit Wachstumskritik, Regionalwirtschaft, Suffizienz oder Transformation beschäftigen. Wir freuen uns auf engagierte MitschreiberInnen! Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Vereinigung für Ökologische Ökonomie VÖÖ statt.

Nachfragen und Anmeldungen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

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Samstag, 23.3. - Ökofilmtour 2019

'System Error' am Samstag, 23. März um 19 Uhr in der Akademie für Suffizienz

Das 14. Festival des Umwelt- und Naturfilms – die Ökofilmtour 2019 kommt dieses Jahr erstmalig auch in die Akademie für Suffizienz. Das Festival zeichnet Filme aus, die sich Themen wie globaler Umwelt- und Naturschutz, Bewahrung der Biodiversität, Klimaschutz – Energiewende, Erneuerbare Energien statt fossiler Energieträger, soziale Gerechtigkeit und gerechte Globalisierung, Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft und Frieden in der Welt widmen. 146 Fernseh- und Kinofilme aus dem gesamten deutschsprachigen Raum wurden für die 14. Ökofilmtour eingereicht. Eine siebenköpfige Auswahljury des FÖN e.V. hat daraus 46 Kino- und Fernsehfilme sowie 12 Kurzfilme für die Präsentation im Rahmen des Festivals ausgewählt.

Wir zeigen in Zusammenarbeit mit dem Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe - Brandenburg des Landesamtes für Umwelt den Dokumentarfilm 'System Error' von Florian Opitz aus dem Jahr 2017. Der Film greift Fragen nach wirtschaftlichem Wachstum und den zerstörerischen Folgen auf. Der Film befragt Akteure des globalen Wirtschaftssystems, die von den Möglichkeiten des Kapitalismus fasziniert sind. Ebenso kommen Kritiker*innen zu Wort, die diesen Irrsinn entschlüsseln, wie der Wirtschaftstheoretiker Tim Jackson oder - Karl Marx, der schon vor 150 Jahren prophezeite, dass ein System wie der Kapitalismus, das unaufhörlich alle Lebensbereiche durchdringt, die Natur verschlingt, sich am Ende selbst zerstört.

Das gesamte Festivalprogramm kann unter www.oekofilmtour.de eingesehen werden.


Samstag, 15. September: Ansätze ökologischen Wirtschaftens erleben

Die Akademie für Suffizienz ist wieder Teil der Wandelwoche

Bei dem Besuch in der Akademie für Suffizienz tauschen wir uns aus über die Themen Ökologische Ökonomie, Suffizienz, ökologisches Bauen, Kreislaufwirtschaft, Low-Tech sowie Anbau und Verarbeitung von Nahrungsmitteln.

Zunächst gibt es eine Einführung in die Gedankenwelt der Ökologischen Ökonomie und der Wachstumskritik. Vor diesem theoretischen Hintergrund besichtigen wir die verschiedenen Praxisbereiche in der Akademie: Ökologisches Bauen, Kreislaufwirtschaft, Low-Tech, Anbau und Verarbeitung. Anschließend können BesucherInnen selber tätig werden und z.B. bei der Obstweinherstellung mitmachen oder Ernten verarbeiten. Einen Imbiss gibt es natürlich auch. Wer möchte, kann nach Absprache Übernachten.

Die Tour beginnt um 14 Uhr in der Akademie in Reckenthin. Die Anfahrt geht mit Regio-Bahn und dem Rad: RE6 ab Spandau (Abfahrtszeit: 11:22h) oder ab Hennigsdorf (Abfahrt: 11:52) bis Pritzwalk (Ankunft: 13:20h). Von da sind es ca. 40 Min. mit dem Rad zur Akademie. Wegbeschreibung unter www.akademie-suffizienz.de/kontakt. Wer mit dem Auto kommt, kann gerne freie Plätze angeben, dann koordinieren wir Mitfahrgelegeneheiten koordinieren. Wir freuen uns auf euren Besuch! Anmeldung bitte unter corinna.vosse/aett/posteo.de.

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Die Wandelwoche findet 2018 zum 4. Mal statt. Sie zeigt Ideen und Projekte für ein anderes Leben und Wirtschaften jenseits von Wachstumsimperativen und Profitstreben. Genossenschaften und Kollektive, Solidarische Landwirtschaft und Gemeinschaftsgärten, Ressourcenpools und Open Source, Wohnprojekte und Kommunen, Food-Sharing und Repair Cafés – Beispiele für die Vielfalt an kreativen und konstruktiven Alternativen zu grenzenlosem Wachstum und Ressourcenausbeutung gibt es viele in Berlin und Brandenburg. Die VeranstalterInnen organisieren Touren, Workshops und Vorträge zu diesen Themen. Das gesamte Programm gibt es unter https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2018/. Wir bedanken uns für die tolle Organisation!


Aufbau eines Biomeilers

Wir verwerten das im Dorf anfallende Laub

Die vorhandene Lehmgrube bietet einen guten Platz, um die Menge an Laub (2 LKW Anhänger voll) kompakt unterzubringen, ohne einen Berg aufschichten zu müssen. So können auch größere Mengen an Laub genutzt werden. Als Wärmetauscher dienen die Heizungsrohre, die wir für die Wandheizung gekauft, aber dieses Jahr noch nicht eingebaut haben.

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Eine solarbetriebene Umwälzpumpe transportiert das erwärmte Wasser in das gleich nebenan liegende Strohhaus. So wird der Raum mit Wärme versorgt und kann endlich das ganze Jahr genutzt werden! Wenn das Material umgesetzt ist, dient es noch als Mulch unter den Beerensträuchern. Wir sind gespannt, ob das System bei uns auch so gut funktioniert, wie in den vielen Beispielen beschrieben.


Freitag, 14. Dezember: Verkostung

Auch dieses Jahr haben wir in der Akademie allerlei Leckeres für den Winter konserviert

Am Freitag, den 14.12. ab 19 Uhr laden wir FreundInnen, NutzerInnen und Interessierte ein, die diesjährigen Ernten zu verkosten. Neu im Programm sind dieses Jahr eingekochte Tomaten, Tomatenchutney und getrocknete Tomaten. Außer Tomaten gab es trotz der Trockenheit eine sehr gute Obst- und Beerenernte. Wir können euch also mit einem tollen Sortiment an leckeren Weinen erfreuen! Außerdem möchten wir mit Euch über Ideen für das Programm in 2019 sprechen.

Wir freuen uns auf Euch! Die Verkostung findet im Berlin Büro der Akademie statt, in der Kaskelstr. 17 in 10317 Berlin (S-Bahnhof Nöldnerplatz).

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Arbeitsaufenthalt für KünstlerInnen

Die Akademie für Suffizienz in Reckenthin / Prignitz bietet gemeinsam mit Kunst-Stoffe - Zentralstelle für wiederverwendbare Materialien und Group Global 3000 Arbeitsaufenthalte in Nachhaltigkeit und Ökonomie für KünstlerInnen aller Disziplinen.

2017 haben drei Künstlerinnen am dem Programm teilgenommen. Eingeladen waren
Renate Schweizer, Eco-Design and Arts, aus Karlsruhe, renate-schweizer.net
Jiun-You Ou aus Taiwan / derzeit Ida-Oberstein, http://www.oujiunyou.com
Stephanie Hanna, vimeo.com/stephaniehanna

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Die KünstlerInnen arbeiten vom 15. Juni bis zum 6. Juli vor Ort an ihren Projekten zum Thema Nachhaltigkeit und Ökonomie.

Am Samstag, den 1. Juli von 14-20 Uhr lassen die drei temporären Reckenthiner Künstlerinnen sich in die Ateliers schauen und laden zu einem Austausch ein über ihre künstlerische Arbeit und über Verbindungen von Kunst, Wirtschaft und Ökologie. Sie teilen ihre Eindrücke vom Dorf und wie sich der Aufenthalt in der Akademie auf ihre Arbeit auswirkt.

Parallel zu den Offenen Ateliers zeigen wir eine Ausstellung zum Strohballenbau. Die Ausstellung dokumentiert den Bau nach der lasttragenden Bauweise. Sie informiert außerdem über die Entstehung und Verbreitung des Strohballenbaus. Gezeigt wird sie im Versuchsbau auf dem Akademie-Gelände.

Im Anschluss werden die Arbeiten in einer Gruppenausstellung im Projektraum Group Global 3000 in Berlin zusammen präsentiert, in Anwesenheit der KünstlerInnen. Die Ausstellung eröffnete am 7. Juli und war bis zum 21. Juli zu sehen.


4. - 6. August: HelferInnen-Wochenende

Bauen, Gärtnern und Ernten
 
Bauvorhaben an diesem Wochenende sind: 
Abschlußarbeiten am Strohballenhaus: Lehmputz, Fußboden, Innenwände
Sanierung der restlichen Lehmfächer an der Scheune
 
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Wer lieber gärtnert findet auch schöne Aufgaben:
Bestellung von Beeten mit Herbst/Wintersaaten
Anlegen einer Wildhecke
 
Und es wird sicherlich etwas zum konservieren geben.
Außerdem werden wir alle Hunger haben und freuen uns, wenn uns jemand bekocht
Werkzeuge, Handschuhe und sogar Arbeitskleidung haben wir da, vielleicht nicht in allen Größen. Wir freuen uns auf eure Unterstützung für die Akademie! Bitte sagt Bescheid, von wann bis wann ihr kommen könnt, auch, damit wir genug leckeres Essen vor Ort haben.
Es wird auch Zeit sein, um zusammen zum nahen See zu radeln!

 


Offene Ateliers 2018 


Eindrücke aus dem diesjährigen KünstlerInnenprogramm

Der vierwöchige Aufenthalt der diesjährigen Gäste, Irene Hoppenberg, Matthias Fritsch und Kirsten Wechslberger, war sehr poduktiv. Es entstanden Arbeiten in unterschiedlichen Disziplinen. Der Rahmen hat den KünstlerInnen offenbar starke Anregungen zum Thema Boden geben können.

Entsprechend lebendig war die Werkschau vor Ort und auch die Ausstellung der fertigen Arbeiten im Projektraum Group Global. Eine weiterentwickelte Version der Videoarbeit von Matthias Fritsch, ergänzt um eine Livevertonung und einen Off-Kommentar von Haiko Pieplow, ist hier verlinkt.

Nach dieser gelungenen Programmrunde freuen wir uns schon, bald die Ausschreibung für 2019 zu veröffentlichen. Wir danken dem Heimatverein Tüchen-Reckenthin-Klenzenhof für die Unterstützung!


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Irene Hoppenberg                                      Installation von Kirsten Wechslberger

 

29. August -1. September: Schreibklausur

Raum und Zeit für die Arbeit an Texten zur Transformation von Wirtschaft

Über Wirtschaft schreiben kann man auch in der Uni oder im Büro – aber ein kritischer Blick fällt oft leichter aus der Entfernung. Wachstumszwänge, Ordnungspolitik, Konsummuster, Produktionsweisen – wo liegen die Probleme und was sind (Teil)-Antworten? Vieles weist auf die Notwendigkeit einer Transformation der Wirtschaft, aber wenig geschieht.

Um kritisches Denken und Schreiben über ökonomische Fragen zu fördern, organisieren wir in der Akademie für Suffizienz thematische Schreibklausuren. Wir laden an einen Ort, wo herrschende Wirtschaftsorganisation hinterfragt wird und alltagstaugliche Antworten gesucht werden. Für die theoretische Arbeit gibt es Rückzugsraum und eine Themenbibliothek.

Von Mittwoch, 29. August bis Samstag, 1. September ist die Akademie offen für alle, die wirtschaftskritisch arbeiten. Gemäß unserer beitragsökonomischen Organisation werden Teilnahmebeiträge selbst gewählt. Wir bieten Unterkunft und organisieren eine Tagesstruktur mit festen Zeiten zum Schreiben, Austauschen und Sein. Gemeinsam mit den Anwesenden wollen wir eine Umgebung gestalten, die beim Schreiben inspiriert und beflügelt!

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Eingeladen sind ausdrücklich nicht nur WissenschaftlerInnen, sondern alle, die an Texten arbeiten - für Bildungsarbeit, Presse, Informationsmaterial u.a. Die Einladung ist hier zum Download.

Nachfragen und Anmeldungen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


Sonntag, 12. August: Offenes Atelier

Auf den Boden kommen

Am Sonntag, den 12. August von 14-18 Uhr lassen die drei temporären Reckenthiner KünstlerInnen sich in die Ateliers schauen. Irene Hoppenberg, Matthias Fritsch und Kirsten Wechslberger laden zu einem Austausch ein über ihre künstlerische Arbeit und über Verbindungen von Kunst und Ökologie.
Thema des diesjährigen Aufenthalts ist ‚Boden’: Die äußere Erdschicht unseres Planeten wird versiegelt, sie wird geschädigt durch Erosion und verdichtet durch industrielle Landwirtschaft. Boden verliert das Speichervermögen, die Filterfunktion, die Lebensvielfalt. Das ist der Boden, von dem wir leben.
Die eingeladenen Kunstschaffenden arbeiten einen Monat lang in der Akademie für Suffizienz zu diesem Thema. Anlässlich des Offenen Ateliers teilen sie ihre Eindrücke vom Leben auf dem Land und zeigen erste Arbeitsstände. Skizzen, Modelle, Fotos, Videomaterial – in Fragmenten und Gesprächen offenbaren sich die künstlerischen Prozesse. So bekommen Besucher auch interessante Abwege und verworfene Ideen zu sehen. Nicht das Endprodukt steht hier im Mittelpunkt, sondern die Schritte dorthin. Die fertigen Arbeiten sind ab 24. August im Projektraum Group Global 3000 in Berlin zu sehen. Genaue Informationen zur Ausstellung unter https://groupglobal3000.de/de/der-boden-von-dem-wir-leben/

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 Fotos: Irene Hoppenberg, Kirsten Wechslberger


20. - 23. Juni: Schreibklausur

Raum und Zeit für die Arbeit an Texten zur Transformation von Wirtschaft

Über Wirtschaft schreiben kann man auch in der Uni oder im Büro – aber ein kritischer Blick fällt oft leichter aus der Entfernung. Wachstumszwänge, Ordnungspolitik, Konsummuster, Produktionsweisen – wo liegen die Probleme und was sind (Teil)-Antworten? Vieles weist auf die Notwendigkeit einer Transformation der Wirtschaft, aber wenig geschieht.

Um kritisches Denken und Schreiben über ökonomische Fragen zu fördern, organisieren wir in der Akademie für Suffizienz thematische Schreibklausuren. Wir laden an einen Ort, wo herrschende Wirtschaftsorganisation hinterfragt wird und alltagstaugliche Antworten gesucht werden. Für die theoretische Arbeit gibt es Rückzugsraum und eine Themenbibliothek.

Von Mittwoch, 20. bis Samstag, 23. Juni ist die Akademie offen für alle, die wirtschaftskritisch arbeiten. Beiträge werden selbst gewählt. Wir bieten Unterkunft und organisieren eine Tagesstruktur mit festen Zeiten zum Schreiben, Austauschen und Sein. Gemeinsam mit den Anwesenden wollen wir eine Umgebung gestalten, die beim Schreiben inspiriert und beflügelt!

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Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Vereinigung für Ökologische Ökonomie VÖÖ statt.

Ein zusätzlicher Herbst-Termin ist für Mittwoch, 29. August bis Samstag, 1. September geplant.

Nachfragen und Anmeldungen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


Anbau und Verarbeitung

Trotz Trockenheit gedeiht der Garten

Dieses Jahr gab es keine Probleme mit der Obstblüte, Bienen und Hummeln waren sehr aktiv, es hat nicht mehr gefroren. Die Obsternte hat voll für den Ausfall im letzten Jahr entschädigt und es gibt schon viele konservierte Kompotte und Marmeladen. Auch im Gemüsegarten wachsen die Pflanzen gut, obwohl wir max. einmal die Woche wässern können. Insbesondere die Tomaten sehen vielversprechend aus! Das einzig gute an der Trockenheit ist, dass auch das Beikraut nicht wächst und es kaum Überwucherung durch Quecke und Ackerwinde gibt.

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Unsere Küche zur Verarbeitung von Ernten steht kurz vor der Fertigstellung. Dann kann dort unabhängig von der Gemeinschaftsküche gearbeitet werden, was schon aus hygienischen Gründen geboten ist. Zur Inbetriebnahme wird  natürlich eingeladen!


29. Juli - 11. August: Baucamp

Bauvorhaben umsetzen für eine suffiziente Infrastruktur

Auch in diesem Jahr veranstalten wir zusammen mit dem Internationalen Bauorden ein zweiwöchiges Baucamp mit sechs bis acht internationalen Freiwilligen. In gemeinsamen Bauaktionen wollen wir diesmal die Lehmwände im Haus wieder herstellen. Außerdem bringen wir in dem Zuge unsere geplante Niedrigtemperatur-Wandheizung an. Diese Form gilt auf Grund der Wärmeübertragung als besonders energieeffizient. Auch kann sie gut mit Solarthermie kombiniert werden, da recht niedrige Vorlauftemperaturen ausreichen. Bei der Auslegung holen wir uns professionelle Hilfe, aber die Leitungen wollen wir aus gerettetem Schläuchen für eine Fußbodenheizung selbst in die Wand verlegen.  Neben Bauarbeiten werden wir auch wieder viel Spaß haben, Projekte in der Region besuchen, an den See fahren, spielen und wie immer leckeres aus dem Garten essen.

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Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Projekt zusammen mit dem Internationalen Bauorden durchführen können. Er bringt interessierte Freiwillige aus ganz Europa mit Einrichtungen zusammen, die Hilfe bei Bauvorhaben brauchen. Mehr Informationen auf der Webseite des Bauordens.


14. - 16. Juli - Sommerfest
Wie jedes Jahr war auch dieses Sommerfest wunderbar, mit Highlights und ruhigen Momenten. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr. Dann feiern wir auch 10 Jahre Reckenthin! Die Einladung ergeht rechtzeitig, so dass ihr euch auf jeden Fall frei nehmen könnt!
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 Auf ein Wiedersehen im Sommer 2018!

23. 7. - 23. 8. KünstlerInnenprogramm 2018

Kunstschaffende entwickeln Arbeiten zum Thema Boden

Auch in diesem Sommer findet unser KünstlerInnenprogramm statt. Dieses Mal ist das gemeinsame Thema des Arbeitsaufenthaltes: Boden. Auf die Ausschreibung ist eine Reihe Bewerbungen eingegangen. Teilnehmende KünstlerInnen in diesem Jahr sind Irene Hoppenberg, Matthias Fritsch und Kirsten Wechslberger.

Kirsten Wechslberger kreiert seit 2014 Installationen/Skulpturen aus Bioplastik und Sand. Die Skulpturen/Installationen zerfallen nach einigen Wochen oder Monaten wieder zu Erde. Die Geschwindigkeit der Zersetzung kommt auf das Wetter und die Lage der Skulpturen an. Nicht nur die Materialien sondern auch die Botschaften der Arbeiten sind von ökologischen Themen geprägt. Die Arbeiten wollen dazu beitragen, dass die zukünftigen BewohnerInnen dieser Erde ein gesundes Ecosystem erben. Sie machen darauf aufmerksam, dass wir nur ein kleiner Teil des Ecosystems sind und das andere Lebewesen wichtig sind für ein gesundes Ecosystem. Der weitsichtige und rücksichtsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen ist notwendig für das gemeinsame Überleben.
Während des Aufenthalts wird Kirsten 12 der Milliarden Lebewesen, die in einem Kubikmeter Erde leben, als Bioplastik- und Sand-Installation darstellen. Die Arbeit macht sichtbar, wieviel Leben in der Erde steckt.
Weitere Informationen zur Künstlerin unter kirstenwechslberger.com

Matthias Fritsch lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte Medienkunst an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und Film, Bildende Kunst und kuratorische Studien am Bard College, Center for Curatorial Studies and Art in Contemporary Culture im Staat New York. Er ist der Autor zahlreicher Kurz- und Langflme sowie Medieninstallationen. Fritsch glaubt an freien Zugang zu Kunst, Kultur und Ideen und ist wahrscheinlich am meisten als Ausgangspunkt für das frühe Internet-Video-Mem "Technoviking" bekannt. Sein aktueller Dokumentarflm "Die Geschichte des Technoviking" erzielte im Netz bislang über eine Million Klicks.
Während der Residenz wird er im Haushalt nutzbare Werkzeuge entwickeln. Sie sind für den Alltag in Ecopolis, einer Stadt, in der Stoffkreisläufe geschlossen sind und genug Platz für die Weiterentwicklung nichtmenschlichen Lebens gelassen wird. Die Baupläne dieser Werkzeuge werden open source zugänglich gemacht.
Weitere Infos auf der Webseite subrealic.net

Irene Hoppenberg beteiligt sich seit vielen Jahren an Projekten und Symposien mit den Themen Natur und Umwelt. Meistens finden diese in einem ländlichen Umfeld statt. Oft handelt es sich um Land Art, wobei dann ausschließlich natürliche, oder recycelte Materialien verwendet werden. Es wird außerdem sehr darauf geachtet, dass die Umwelt durch den Eingriff keinen Schaden nimmt. Dabei geht es ihr darum, für verschiedene Umweltthemen und Probleme zu sensibilisieren.
Für ihre Arbeiten bevorzugt sie generell umweltfreundliche, natürliche und recycelte Materialien. Beim Aufenthalt in der Akademie für Suffizienz in Reckenthin wird sie sich weiter dem Thema Kartoffel widmen und in verschiedenen Formaten arbeiten, performativ, konzeptuell und dreidimensional.
Mehr Informationen unter irenehoppenberg.de

Das Programm findet in Kooperation mit Group Global 3000 und Kunst-Stoffe - Zentralstelle für wiederverwendbare Materialien statt.


23. & 24. Juni - Solare Dörren bauen beim Move Utopia

Zusammen!Treffen! – Das Festival Move Utopia steht für eine Welt nach Bedürfnissen und Fähigkeiten

Wir organisieren auf dem Festival eine DIY-Aktion und bauen mit euch transportable solare Dörren, mit denen man gerettetes/gesammeltes Obst trocknen kann oder auch Kräuter oder Tomaten. Material bringen wir mit, Werkzeug auch, aber mit ein paar mehr Schraubendrehern und Fuchsschwänzen geht es schneller. Dazu gibts Infos zu ökologischer Ökonomik: eingebettete Wirtschaft, Kreislaufwirtschaft, Suffizienz. Wir sind In der Wandel-Werkstatt, die Einführung ist am Freitag von 16-18 Uhr, der Bau-Workshop am Samstag ganztägig.

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Wie passen politischer Widerstand, Kontaktmeditation, Herrschaftskritik und Kräuterwanderungen zusammen? Das könnt ihr beim MOVE UTOPIA  herausfinden, vom 21.-25.6. Das Festival vereint viele verschiedene Bewegungen, dass dabei Widersprüche und Irritationen entstehen ist erwünscht. Dabei soll Dialog in Gang kommen und Perspektiven erweitert werden – denn Wandel braucht viele Wege und Respekt vor Menschen, die einen anderen Weg gehen. Mehr Info unter move-utopia.de.


Thematische Bibliothek

In Zusammenarbeit mit der Vereinigung für Ökologische Ökonomie haben wir eine kleine thematische Bibliothek angelegt. Sie deckt verschiedene Theoriestränge ab, wie Postwachstum, Politische Ökologie oder Klimaschutz. Die Bücher können vor Ort eingesehen und auch entliehen werden. Vielen Dank an alle SpenderInnen und an Simin für die systematische Aufstellung

Link zum Katalog


Sonntag, 29. April - Workshop Gemüse räuchern

Inbetriebnahme unseres alten Räucherofens

Ein unwiderstehlicher Geschmack, der auch langjährige FleischverächterInnen in Versuchung bringen kann: Raucharomen. Kein Wunder, dass diese leckere Form der Veredelung und Haltbarmachung zunehmend auch auf andere Lebensmittel als Schinken und Wurst angewendet wird.
In der Akademie für Suffizienz existiert noch ein alter Räucherofen, wie er früher benutzt wurde, um Produkte aus eigener Schlachtung haltbar zu machen. Er ist auf dem Dachboden ‚versteckt’, weil dort der Rauch unmittelbar in den Schornstein gelenkt werden kann.

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Uns ist er darum lange nicht so recht in den Blick geraten. Aber jetzt ist es soweit: Wir werden den Räucherofen in Betrieb nehmen und damit experimentieren: Wir wollen Gemüse räuchern! Dabei geht es uns nicht um Haltbarmachung, sondern um eine Möglichkeit, die leckeren Raucharomen mit dem Gemüse in vegane Gerichte und Produkte zu bringen.

Der Workshop beginnt um 12 Uhr und dauert bis wir fertig sind...

 
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